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Wolff-Rudel jagt die Weisendorfer

Ein spannenderes Finale hätte man sich für die Kreisliga 1 kaum ausdenken können. Vielleicht treffen der Erste und der Zweite schon bald wieder aufeinander.
Helmut Wolff
 
von DANIEL RUPPERT
Sollte der SV Buckenhofen das Spitzenspiel beim ASV Weisendorf gewinnen, gibt es ein Entscheidungsspiel um Rang 1. Eine ähnliche Konstellation gibt es in der Kreisklasse 2, allerdings gibt es unter den drei Aufstiegsanwärtern kein direktes Duell. Die besten Karten auf die Meisterschaft, aber auch die höchste Hürde hat Heroldsbach.
Am vergangenen Spieltag ging es zwischen Weingarts und Ermreuth noch um den Relegationsplatz in der Kreisliga 2, jetzt kann die DJK, die sich für die Play-offs warmschießen will, die Saison mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Rivalen beenden.
Aussichtsloser könnte dagegen der Abstiegskampf für Gräfenberg in der Kreisklasse 3 kaum sein. Etwas mehr Hoffnung hat der SC Neuses in der A-Klasse 3, doch auch das Team des Traierduos Michael Rödl und Marco Egelsser benötigt Schützenhilfe.


Kreisliga 1 ER/PEG

ASV Weisendorf (1.) -
SV Buckenhofen (2.)
Es war der 12. Juni 2016. Buckenhofen empfing zum letzten Spieltag den ASV, auch damals Tabellenführer. Mit einem 1:0 schickten die Buckis ihren Gegner nach Hause, Weisendorf musste in die Relegation und verpasste dort den Aufstieg. Auch heute geht es um den Sprung in die Bezirksliga, die Vorzeichen sind minimal anders. Die Erlangen-Höchstadter spielen diesmal daheim, ein Remis reicht den Gastgebern zur Meisterschaft, bei einem Erfolg des SV sehen sich die Konkurrenten am Donnerstag in Röttenbach zum Entscheidungsspiel wieder.
"Für mich spielt 2016 keine Rolle mehr", sagt ASV-Trainer Armin Appelt. "Ich werde es auch nicht zu Motivationszwecken verwenden." Wenn die Spieler eine Partie im Hinterkopf hätten, dann sei das die vom vergangenen Sonntag, als Weisendorf in Heßdorf in der 91. Minute das 3:3 kassierte und den vorzeitigen Aufstieg aus der Hand gab. Heute würde dieses Ergebnis zum Jubel führen. "Auf Unentschieden zu spielen, ist nicht möglich", stellt Appelt aber klar, der bis auf Manuel Lehner alle Mann an Bord hat. "Auch wenn es der Gegner liest: Wir werden unsere taktische Ausrichtung nicht ändern."
Dass es zum Aufstiegsspiel in Weisendorf kommt, hatten Appelt und SVB-Coach Helmut Wolff geahnt. "Als wir vor drei Wochen gegen Burk verloren haben, hat Helmut hinterher gesagt, dass die Entscheidung am letzten Spieltag bei uns fallen wird", erinnert sich der 49-Jährige. Vor besagter Begegnung hatte Buckenhofen noch acht Zähler Rückstand. Der psychologische Vorteil liege also bei den Gästen, doch Wolff wiegelt ab. "Weisendorf ist Tabellenführer, war von Anfang an der Topfavorit, hat mit Abstand die meisten Tore der Liga geschossen und ist die heimstärkste Mannschaft", zählt der Übungsleiter auf.
Für die Gäste geht es ab 16 Uhr um alles oder nichts. Gewinnen sie, dürfen sie weiter von der Rückkehr in die Bezirksliga träumen, holen sie keine drei Punkte, drohen sie, auf den undankbaren dritten Rang weitergereicht zu werden, denn Verfolger Adelsdorf tritt bei Schlusslicht Großdechsendorf an. "Die Vorgabe war Platz 3, den haben wir schon sicher", sagt Wolff, "dennoch ist unser Ziel ein Sieg." Er könne seinen Jungs allerdings keinen Vorwurf machen, wenn sie ausgerechnet im letzten Rundenspiel die erste Pleite des Jahres kassierten.
Wie die "Buckis" gewinnen können, weiß der 47-Jährige, der im vergangenen Jahr noch nicht auf der Trainerbank des SVB saß, nach dem 1:1 im Hinspiel: "Wir haben fast keine Chancen zugelassen, hätten allerdings kurz vor Schluss das 2:1 machen müssen." Er wisse, dass Buckenhofen nur deshalb noch eine Chance auf den Aufstieg habe, weil die anderen Teams zu inkonstant gewesen seien. "Wir fahren völlig unbeschwert nach Weisendorf", versichert Wolff, der auf die Langzeitverletzten Christian Rösch, Daniel Lauger und Philipp Hoffmann verzichten muss. rup


Kreisliga 2 ER/PEG

DJK Weingarts (2.) -
SV Ermreuth (3.)
Das Derby gegen den SV Ermreuth ist der letzte Test der Maigischer, bevor die Relegation beginnt. "Wir werden das Spiel ernstnehmen und wollen dadurch im Rhythmus bleiben. Angeschlagene Spieler werden jedoch nicht auflaufen", sagt DJK-Trainer Arne Schmidt. Gegen Ermreuth geht es immer auch ein wenig um das Prestige, der SVE wird sich für die 2:6-Niederlage im Hinspiel sicherlich revanchieren wollen. "Wir werden nicht locker spielen, aber der Fokus liegt definitiv auf der Relegation." Die Ausscheidungsspiele zur Bezirksliga können ab Mittwoch stattfinden. Genaueres erfahren die Mannschaften erst nach dem letzten Spieltag. Voraussichtlich werden die beiden Zweitplatzierten der Kreisligen ER/PEG und der Zweite der Kreisliga Nürnberg einen freien Platz in der Bezirksliga ausspielen. Das wären im Moment die DJK Weingarts, der SV Buckenhofen und Tuspo Roßtal. Daran kann sich aber noch etwas ändern. uwke


Kreisklasse 2 ER/PEG

SV Kleinsendelbach (4.) -
SpVgg Heroldsbach (1.)
Für die SpVgg Heroldsbach ist am Wochenende alles drin. Sie kann Meister werden, auf dem Relegationsplatz landen oder sogar mit leeren Händen dastehen. Ein Sieg gegen Kleinsendelbach und die Truppe um Coach Stefan Hiltl wäre Kreisligist. Sobald die SpVgg nur unentschieden spielt, muss sie mit dem dritten Platz rechnen, wenn Kersbach (gegen Reuth) und Ebermannstadt (gegen Effeltrich) gewinnen. "Wir haben eine gewisse Verantwortung der Liga gegenüber, deswegen stellt sich die Frage gar nicht, ob wir locker spielen werden", sagt SVK-Trainer Steffen Koopmann. Erst am Vorwochenende verloren seine Jungs zuhause gegen Hetzles, die im Anschluss den Klassenerhalt feierten. "Ein zweites Mal in Folge wollen die Spieler kein Heimspiel verlieren." Durch die vergangene Niederlage ist der SVK aus dem Aufstiegsrennen raus. Das Hinspiel gewann Kleinsendelbach mit 1:0 durch einen Treffer von Steffen Staudinger. "Klar haben uns die Heroldsbacher Konkurrenten bereits angeschrieben, dass wir alles geben sollen, aber Absprachen gibt es keine." uwke


Kreisklasse 3 ER/PEG

TSV Gräfenberg (14.) -
ASV Pegnitz II (1.)
Beim TSV Gräfenberg muss man am Wochenende nur rechnen, wenn gegen den designierten Meister vom ASV Pegnitz II mindestens ein Punkt geholt wird. Dann könnten sich die Jungs von Trainer Thomas Körner in ein Entscheidungsspiel gegen den TSV Brand II retten, aber nur, wenn dieser gegen den FC Troschenreuth verliert. Bei einem Sieg gegen Pegnitz wäre sogar der direkte Klassenerhalt möglich, sofern Brand II nicht gewinnt. "Egal ob Pegnitz durch ihre Meisterfeier geschwächt ist oder nicht, für uns wird es so oder so richtig schwer. Mir fehlen seit Wochen sechs bis sieben Spieler verletzungsbedingt, sonst würden wir gar nicht da unten drin stehen", sagt TSV-Coach Thomas Körner. Mit einem Sieg könnte Gräfenberg die schlechte Saison vergessen machen. "Der Wille muss da sein. Ich verlange, dass die Spieler alles geben, um zu gewinnen. Sollte es dann nicht reichen, können wir damit leben." uwke


A-Klasse 3 ER/PEG

DJK Pautzfeld (5.) -
SC Neuses (13.)
Neuses muss das Derby gewinnen und auf Schützenhilfe von Dürrbrunn (gegen Burk II) oder Eggolsheim II (gegen Drügendorf) hoffen. Am Ende könnten alle drei Teams punktgleich sein. Neuses hat es auch mit einem Sieg nicht mehr selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. "Wir müssen auf die anderen schauen und am Ende wird man sehen, was herauskommt. Wir haben es seit dem letzten Wochenende nicht mehr in der eigenen Hand. Von daher habe ich den Spielern gesagt, sie sollen ganz entspannt in das Spiel gehen", schätzt Coach Michael Rödl die Chance auf den Klassenerhalt realistisch ein. Es fehlen einige Stammspieler für das Derby, dennoch will man alles versuchen, um in Pautzfeld zu punkten, wobei die Gastgeber ihr letztes Heimspiel sicherlich nicht abschenken werden. Ein offener Schlagabtausch ist zu erwarten, die Neuseser Ohren werden auch an den anderen Plätzen sein, um zu hören, was die Konkurrenz abliefert. mgö

zum Thema "inFranken-Kick"



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