Marienweiher
Firmung 

Viel Gutes auch für andere tun

Erzbischof Schick ermunterte die jungen Christen, auch dann stark zu sein, wenn einmal etwas daneben geht.
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Firmling Katharina Schott (Bildmitte) mit ihrer Patin Heidi Burger (links) und dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick Foto: Klaus-Peter Wulf
Firmling Katharina Schott (Bildmitte) mit ihrer Patin Heidi Burger (links) und dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick Foto: Klaus-Peter Wulf
In der katholischen Kirche gilt die Firmung als die Vollendung der Taufe. Sie bildet zusammen mit dieser und der Eucharistie die "drei Sakramente der christlichen Initiation". Die Firmung wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes an den Gläubigen verstanden. Sie soll dem jungen Menschen dabei helfen, tiefer in der Gotteskindschaft zu verwurzeln, sich fester in Christus einzugliedern, seine Verbindung mit der Kirche zu stärken und sich mehr an ihrer Sendung zu beteiligen und zu helfen.
Die Kupferberger Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Holhut hieß den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick herzlich zur Firmung in Marienweiher willkommen.
Sie freute sich, dass er selbst gekommen war, um die 44 Mädchen und Jungen aus den Pfarreien Hohenberg, Kupferberg, Marienweiher und Marktleugast mit der Gabe des Heiligen Geistes zu stärken.


Ein bedeutender Anlass

Nicht nehmen ließen es sich neben den Paten auch die Eltern und Großeltern, bei diesem christlich bedeutenden Anlass dabei zu sein. Die jungen Christen waren nach Aussage von Irmgard Holhut in drei Workshops, in denen auch die Ökumene nicht zu kurz kam, auf die Bedeutung ihrer Firmung vorbereitet worden.
Erzbischof Ludwig Schick bedankte sich für die freundliche Begrüßung und freute sich, dass die Firmung an einem so schönen Sommertag erfolgen könne. Er sah die Firmung als wichtig für das zukünftige Leben der jungen Menschen an und bat, die Stärkung mit hinauszunehmen in den christlichen Alltag.
Im Stillen schauten alle in ihr bisheriges Leben zurück, lobten den Herrgott für seine Güte und Barmherzigkeit und baten ihn, ihre Sünden zu vergeben. Erzbischof Schick sprach direkt vor den Bankreihen stehend mit den jungen Christen und freute sich, dass alle die Stärkung mit dem Heiligen Geist sowie das Heilige Öl Chrisam empfangen wollten. Er sah in den jungen Firmlingen beispielgebende Christen, die jetzt viel Gutes für die anderen tun. Schick bat, dass sie auf den Heiligen Geist, der in ihnen lebe, hören und handeln.


Ehrfurcht und Respekt

"Ihr spürt, was ihr für Fähigkeiten habt und für die anderen tun und machen könnt. Ihr habt aber auch die Stärke, wenn einmal etwas daneben geht", sagte der Erzbischof und betonte: "Habt Ehrfurcht und Respekt vor den anderen sowie vor Gott und seiner Schöpfung."
Ludwig Schick schloss mit den Worten: "Seid froh und dankbar für diesen Tag. Der empfangene Heilige Geist muss auf den Bildschirm eures Lebens sein und bleiben. Dann gelingt euer Leben und wird gut. Die Patin oder der Pate helfen euch gerne dabei."
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