Stadtsteinach

Uganda erleben in Stadtsteinach

Stadtsteinach — Der Lindenhof Salem in Stadtsteinach stand heuer ganz im Zeichen Ostafrikas. Die Afrikatage begannen mit Veranstaltungen in der Grundschule in Stadtsteinach sowie i...
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Mit allerlei Gegenständen aus Uganda versuchte Getrud Schweizer-Ehrler den Schülern die "Perle Afrikas" näher zu bringen.  Foto: Mirjam Klötzer
Mit allerlei Gegenständen aus Uganda versuchte Getrud Schweizer-Ehrler den Schülern die "Perle Afrikas" näher zu bringen. Foto: Mirjam Klötzer
Stadtsteinach — Der Lindenhof Salem in Stadtsteinach stand heuer ganz im Zeichen Ostafrikas. Die Afrikatage begannen mit Veranstaltungen in der Grundschule in Stadtsteinach sowie in der Mittelschule Untersteinach. Ihren Abschluss fanden sie am Freitagabend mit einem afrikanisch-vegetarischen Buffet und einem Vortrag über Uganda, oft auch die "Perle Afrikas" genannt.
Die Referentin Gertrud Schweizer-Ehrler, die neun Jahre lang als Kinderkrankenschwester in Salem-Uganda gearbeitet hatte, erzählte von der beeindruckenden Landschaft und lebenslustigen Frauen.
Natürlich ließ sie auch die Armut und daraus resultierenden Probleme nicht aus. So entwarf sie ein eindrucksvolles Gesamtbild des Landes.
Das Schulprogramm für die Jahrgangsstufen drei bis fünf trug den Titel "Kinder in einer anderen Kultur - wie leben Kinder in Uganda?".
Am Anfang sollten die Kinder Begriffe nennen, die ihnen zum Thema Afrika einfallen. Von Krankheiten bis zu fremden Tieren und Bräuchen hatte jeder eine ganz eigene Vorstellung.
Danach präsentierte Frau Schweizer-Ehrler diverse Alltagsgegenstände und erklärte deren Funktion. Natürlich durfte alles selbst ausprobiert und angefasst werden.
Anschließend testeten sich die Schüler bei Tätigkeiten aus dem afrikanischen Leben: Wasser tragen, Hirse mahlen oder einen Korb auf dem Kopf balancieren.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Lindenhof Salem am Freitagabend beim afrikanischen Buffet.
Die Gäste entdeckten Afrika kulinarisch bei Manioksuppe, Malewa in Erdnuss-Sauce, ugandischen Bohnen in Tomatensauce, Elefantenfußbrot aus Kenia (Kartoffelbrot) und gebackenen Kokosbananen.
Auch der anschließende Vortrag war sehr gut besucht: Schweizer-Ehrler schaffte es Afrika lebendig werden zu lassen und beantwortete gerne alle Fragen der Zuhörer. Mirjam Klötzer

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