Nordhalben

Steinbruch mit Geschichte

Am schönen historischen Steinbruch am Schlossberg bei Nordhalben wurde eine Info-Tafel erstellt. Im Beisein von einigen Ehrengästen und Mithelfern gab Werne...
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Am Fuße des Schlossbergs wurde im Steinbruch durch viele freiwillige Helfer eine Info-Tafel erstellt.  Foto: Michael Wunder
Am Fuße des Schlossbergs wurde im Steinbruch durch viele freiwillige Helfer eine Info-Tafel erstellt. Foto: Michael Wunder
Am schönen historischen Steinbruch am Schlossberg bei Nordhalben wurde eine Info-Tafel erstellt. Im Beisein von einigen Ehrengästen und Mithelfern gab Werner Badum vom Landratsamt Erläuterungen zum Geotop. "Der Aufbau des Geoparks, zu dem das schützenswerte Nordhalbener Geotop gehört, ist in den letzten Zuckungen", meinte Badum.


Weitere Wünsche

In Zusammenarbeit mit dem "Vater des Steinbruchs" Ralf Mohr, der Bürgerinitiative NohA und der Kreisheimatpflege habe man den Steinbruch gesichert und freigestellt. Mit der "Entbuschung" habe man das Gestein freigelegt und alles sei wieder hervorragend sichtbar. "Es ist ein ästhetisch sehr schöner Steinbruch, den es zu erhalten gilt", sagte Badum.
Mit der Info-Tafel wolle man Besuchern die Geschichte, aber auch den einstigen Abbau näherbringen. Bürgermeister Michael Pöhnlein begrüßte es, dass die Historie erhalten bleibt. Kreisheimatpfleger Hans Blinzler meinte, dass neben weiteren Projekten in der Umgebung das Geotop gut ins Gesamtkonzept passe.
Man habe aber seitens der Verantwortlichen weitere Wünsche, so könne er sich eine Ausweisung von Parkplätzen, aber auch die Einbindung in bestehende Wanderwege über den Grund vorstellen. Auch würde eine Sitzgelegenheit die Anlage an der Umgehungsstraße aufwerten. Georg Loth vom Bayerischen Landesamt für Umwelt meinte, dass nur besondere Geotope in den Kataster aufgenommen werden. Der Nordhalbener Steinbruch gehört dazu. Das besondere seien hier die viele Falten, wobei aber nur wenige frei liegen.
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