Bamberg

Sonderausstellung zur "Undine"

Das E.T.A.-Hoffmann-Haus am Schillerplatz hat wieder und sogar erweitert geöffnet. Gezeigt wird unter anderem die Sonderausstellung "Fouqué: Undine illustri...
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Die Abbildung "Auf Erden getrennt" von Julius Höppner (1884) gibt einen Eindruck vom dramatischen Geschehen.  Repro: Gerald Raab
Die Abbildung "Auf Erden getrennt" von Julius Höppner (1884) gibt einen Eindruck vom dramatischen Geschehen. Repro: Gerald Raab
Das E.T.A.-Hoffmann-Haus am Schillerplatz hat wieder und sogar erweitert geöffnet. Gezeigt wird unter anderem die Sonderausstellung "Fouqué: Undine illustriert".
Um 1800 war die Wasserfrau ein Modethema. Fouqué formte daraus seine bekannteste Erzählung und ließ sie 1811 erstmals erscheinen. E.T.A. Hoffmann regte ihn an, daraus ein Libretto zu gestalten und wirkte daran sogar mit. Die Komposition dieser seiner berühmtesten Oper begann bereits in Bamberg.
Vor 200 Jahren wurde die "Undine" in Berlin aufgeführt, die erste romantische deutsche Oper. Der Brand des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt 1817 beendete die große Erfolgsgeschichte. Das Thema lebte jedoch weiter, nicht nur bis Jean Giraudoux, Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze.
Fouqués Text wurde von zahlreichen namhaften Künstlern oft opulent illustriert, Ausdruck romantischer Sehnsüchte. Die Ausstellung präsentiert überwiegend neuerworbene Bücher von großformatigen Prachtausgaben bis zu handlichen Geschenken für das weibliche Lesepublikum.
Das E.T.A.-Hoffmann-Haus ist bis 1. November täglich (außer Montag) von 13 bis 17 Uhr geöffnet, also doppelt so lang wie bisher.
Die Ausstellungseröffnung findet am heutigen Samstag um 13 Uhr zur Tagung der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft mit einem reichhaltigen Programm statt. Gäste sind willkommen, teilt der Verein mit. red

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