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Roman "absolut realistisch"

Marktschorgast — Für Michelle und Lisa trifft der Roman "Die Nacht der Verzweiflung" die Gefühlswelt heutiger Jugendlicher. Die beiden Mädchen sind wie mehrere Gleichaltrige zu der...
Die 15-jährige Michelle (links) und die 16-jährige Lisa zählen zu Fans von Carolin Wolf. Foto: Wolfgang Schoberth
 
von WOLFGANG SCHOBERTH
Marktschorgast — Für Michelle und Lisa trifft der Roman "Die Nacht der Verzweiflung" die Gefühlswelt heutiger Jugendlicher. Die beiden Mädchen sind wie mehrere Gleichaltrige zu der Lesung gekommen. Jungs suchte man vergebens. Man kann darüber spekulieren, was sie abgehalten hat: der morgendliche Termin am Samstag, ein Horror vor einem "Mädchenroman", eine allgemeine Leseunlust?
Lisa und Michelle jedenfalls sind leidenschaftliche Leserinnen. Die 16-jährige Lisa, Azubi in Bayreuth, findet es toll von der Gemeinde Marktschorgast, dass sie eine junge Autorin eingeladen hat, um Jugendliche anzusprechen. "Ich habe für die Lesung jede Menge Promotion bei meinen Freundinnen gemacht, es sind auch einige gekommen", sagt sie.
Die Lesung hat sie nicht enttäuscht. Die Idee Carolins Wolfs, einen eigenen Albtraum zu einem Thriller zu verarbeiten, hält sie für extrem mutig. "Aber es ist noch mehr", meint sie, "sie hat damit auch den Nerv vieler Jugendlicher getroffen. Horrorträume, Angst vor Brutalität, Vergewaltigung und Missbrauch, haben viele, auch wenn man selten darüber spricht."
Eine von Lisas Freundinnen ist die 15-jährige Realschülerin Michelle. Mit Krimis hat sie an sich nicht so viel am Hut, sie liest vorwiegend Fantasy. Doch wie Carolin Wolf Fiction und Realität verbindet, findet sie sehr gekonnt. Besonders gefallen ihr die aktuellen Bezüge: die anonymen Postings intimer Bildern, das Cyber-Mobbing: "Das ist doch bei Jugendlichen total alltäglich und absolut realistisch." W.S.


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