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Rechner sollen "smart" werden

Technologie   Mit der Infoveranstaltung "Industrie 4.0 und Smart Data" des eBusiness-Lotsen Oberfranken und des Innovations-Zentrums Kronach sollen Unternehmen auf neue Technologien der Datenerfassung aufmerksam gemacht werden.
 
von unserer Mitarbeiterin  MMariell Dörrschmidt

Kronach — Aufzeichnung von Telefongesprächen, Stimmanalysen und Auswertung in Echtzeit; Intentionen der Kunden herausfiltern, um als Firma immer auf dem aktuellsten Stand zu sein; Überwachung von Anlagen; Erfassung von Daten im Millisekundentakt, um Produktionsausfälle zu verhindern und Ausfallwahrscheinlichkeiten und Qualitätskontrollen zu regulieren - das alles versprechen neue Technologien.
Am Donnerstagabend fand dazu im Seminarraum der Loewe Technologies GmbH Kronach ein Informationsabend des Innovations-Zentrums Kronach (IZK) mit eBusiness-Lotsin Anne-Christin Habbel unter dem Titel "Industrie 4.0 und Smart Data" statt.

Datenerfassung

Prof. Richard Göbel, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof, stellte bei seiner Präsentation neue Technologien der Verwaltung und zur Analyse von großen Datenmengen vor. Momentan sei der Stand der Dateneingabe noch manuell: "Man muss die Daten so strukturieren, damit der Computer gut mit den Informationen umgehen kann", beschrieb Göbel, der von der Entwicklung einer automatisierten Dateneingabe in der Zukunft spricht. Mittels Sensoren, Textscanner, Mikrofone oder Kameras könnten Daten automatisiert in einen Rechner einfließen, Situationen präziser erkannt und Daten aktueller und vollständiger erfasst werden, so der Experte. Herausforderungen seien hierbei unterschiedliche, große oder teilweise ungenaue Datenmengen: "Rechner müssen so smart werden, dass sie automatisiert Daten erkennen können." Diese Technologien stelle das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof zur Verfügung: "Ausfallwahrscheinlichkeiten von Anlagen, Marktforschungsbereiche oder Effizienz von Geschäftsprozessen sind Beispiele für mögliche Anwendungen." Außerdem weiß Göbel: "Mittels dieser neuen Technologien ist also eine schnelle Erfassung und Auswertung möglich. Allerdings gibt es aktuell noch sehr unterschiedliche Konzepte und Produkte, sodass ein Standard nicht in Sicht ist."

Neutrale Informationen

Anne-Christin Habbel, Projektleiterin der eBusiness-Lotsen Oberfranken freute sich über die gute Resonanz der Veranstaltung: "Das tut der Region gut." Sie plädiert für die Teilnahme an solchen Veranstaltungen, da sie neutrale und praxisnahe Informationen in den Bereichen Online-Marketing, Cloud und Informationssysteme für die digitale Geschäftswelt zur Verfügung stellen: "Unser Augenmerk liegt besonders auf kleine, mittelständische Betriebe, insbesondere dem Handwerk. Hier herrscht deutschlandweit Bedarf."
Auch Hendrik Montag-Schwappacher, der als Leiter des IZK die Veranstaltung mit auf die Beine stellte, ist die Stärkung der Region wichtig: "Durch Beratung , Vernetzungen von Institutionen sowie Fortbildungen versuchen wir das Thema Innovation zu fördern."










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