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Ohne Musik ist alles doof

Prinzessin Aglaia lacht am Ende eines schönen Liederreigens wieder. Der junge Chorgesang begeisterte in Haßfurt.
Der Hofnarr (Klara Lindner) ist derjenige am Hof des Königs, der die Späße macht und über den man lacht.
 
von ULRIKE LANGER
Ohne Musik ist das Leben nicht lebenswert. Diese Botschaft strahlt das musikalische Märchen "Aglaia" von Andreas Hantke aus, das der Musicalchor "Junge Stimmen", der Unterstufenchor des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt, unter der Leitung von Matthias Göttemann in der fast vollbesetzten Stadthalle in Haßfurt erfolgreich aufführte.
Mit kindlicher Freude, Konzentration und Spaß an den witzigen Texten erzählten, spielten und sangen die Schüler der vierten bis achten Klassen die Geschichte von der Prinzessin Aglaia auf der mit schönen Kulissen dekorierten Bühne. Weil der Hofmusikus das königliche Schloss verlassen hat, ist die Prinzessin (Jacqueline Hatzenbühler) in eine große Traurigkeit gefallen. Ihr Vater, der König (Alexander Löffler), verspricht demjenigen, der Aglaia von ihrer Melancholie heilt, die Hand seiner Tochter und das halbe Königreich dazu. So entbrennt am Hof ein Sangesstreit der Meisterklasse um die Gunst der Prinzessin, bei dem die Wettbewerber (Miriam Scholz, Mara Leitner, Carolin Burger, Paulina Manietta und Savina Reitinger) vom Rap über Soul bis zum Pop hin alle Register ziehen.
Ihre Gesangs-Darbietungen bewerten die Professoren (Julia Schneider, Christina Müller, Jenifer Burger, Annabel von Truchseß und Jule Thamm) mit dem stets wiederholten Kommentar: "Nett! Sehr nett!"
Allerdings finden sie die Lieder teils ein wenig sehr progressiv, depressiv, alternativ, meditativ und primitiv, aber "im Ganzen äußerst positiv" - auch wenn die Sänger die niedergeschlagene Prinzessin damit nicht aufheitern konnten.
Besonders witzig wurden ihre Urteile von den Zuhörern am Hof erklärt. So hieß es unter anderem: "Progressiv bedeutet, dass das Lied moderner war, als es die Professoren vertragen können" oder "depressiv heißt, dass die Professoren nach dem Lied trauriger sind als vorher".
Auf das Lied der Tiere am Hof (Melina Röder, Eveline Welsch, Emilia Manietta, Jule Buhmann, Diana Berger und Nora Streile) mit dem Titel "Wunderschöne Aglaia! Wer macht dich gesund?" betritt schließlich Osiander (Anna Reinhart) die Bühne. Mit seinem Gesang verzaubert er die schöne Prinzessin und macht sie wieder gesund. Dass dieser fahrende Musikant die Prinzessin nun heiraten darf, gefällt aber nicht jedem am Hof. Doch dem König fällt dies nicht schwer. Er verkündet: "Ein Prinz und künftiger König, der singt! Vielleicht sollte das jeder können, der regiert, jeder König, jeder Kanzler, jeder Minister, jeder Bürgermeister. Überall gäb's dann fröhliche Menschen, die zuhören und mitsingen!"
Mit der fröhlichen Hochzeit von Osiander und Aglaia endet das Märchen, das Christiane Dehmer (Klavier/Synthesizer), Thomas Schramm (Saxophon, Flöte), Lorenz Huber (Kontrabass) und Max Ludwig (Schlagzeug) so herrlich begleitet hatten.


Großer Applaus

Am Ende galt der Applaus nicht nur den Sängern, sondern auch Matthias Göttemann, Katrin Hiernickel, die den Schauspielunterricht übernommen hatte, der Kostümschneiderin Irene Pudell sowie allen Helfern.
In den weiteren Rollen waren Klara Lindner, Thea Hiernickel, Nike Helas, Lucas Geuppert, Lena Roth und Julia Burger zu sehen und zu hören.


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