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Region  // Artikel für Gemeinden

Neuer Glanz für Glocke und Co.

Die Kirche Maria Opferung in Unterneuses muss umfassend saniert werden.
Die Kirche Maria Opferung in Unterneuses  Fotos: Elke Pieger
 
von ELKE PIEGER
Der Marktgemeinderat und langjährige Zweite Bürgermeister Michael Mohr scheidet nach 33-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Marktgemeinderat Burgebrach aus. Seit 1984 war Michael Mohr im Marktgemeinderat Burgebrach Mitglied, in der Zeit von 1996 bis 2014 als Zweiter Bürgermeister. Mit großem Dank und Respekt für sein Engagement wurde er jetzt verabschiedet. Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) würdigte insbesondere seine beispielhafte Seniorenarbeit, die über die Gemeindegrenze hinaus geschätzt werde. Er sei dankbar, dass Michael Mohr weiterhin in der Seniorenarbeit aktiv bleiben will und somit als ein kompetenter Ansprechpartner im Markt Burgebrach zur Verfügung stehe.


Nachfolger vereidigt

Nach der Übergabe eines Dankgeschenkes wurde der Listennachfolger der Überparteilichen Christlichen Wählergemeinschaft (ÜCW), Christopher Selig, Oberharnsbach, vereidigt. Im Weiteren folgte die Neubesetzung der Ausschüsse, die durch diesen Wechsel seitens der ÜCW gewünscht war.
Im Anschluss informierten der Architekt Georg Schilling und Dipl.-Ing. Frank Forkel, beide von dem Planungsbüro Denkmal Ansicht, Bamberg, über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen der gemeindeeigenen Kirche Maria Opferung in Unterneuses. Untersuchungen haben ergeben, dass das Dachtragwerk durch aktiven Holzwurmbefall stark geschädigt ist und Feuchtigkeitsstellen bestehen. Die Experten schlugen eine vollumfängliche Sanierung vor, um das Gebäude wieder in einen guten Zustand und somit zum Glanz- und Mittelpunkt des Ortsteiles Unterneuses zu machen.
Die Turmuhr mit Läutewerk und Glocke müssen überholt werden, die Kirchenfenster bedürfen einer Renovierung, es seien weiter außen Putz- und Malerarbeiten erforderlich. Allein für die Außensanierung werden Kosten in Höhe von 180 000 Euro erwartet. Auch im Inneren seien unter anderem ein Neuanstrich der Wände, das Reinigen und Restaurieren der Ausstattung, ein neues Lichtkonzept und eine Instandsetzung der Orgel erforderlich. Weiter wurde auch deutlich, dass das Dach der Sakristei schadhaft sei. In diesem Zusammenhang sollte überlegt werden, ob das Dach der Sakristei so umgestaltet wird, dass das teilweise verbaute Schmuckfenster hinter dem Hochaltar freigelegt wird und somit besser zur Geltung kommt.
Die Gesamtkosten wurden auf rund 350 000 Euro geschätzt. Der Marktgemeinderat stimmte den Vorschlägen zu. Seitens der Verwaltung sollen entsprechende Fördermittel beantragt werden. Auf Nachfrage aus dem Gremium könnte die Dachsanierung noch heuer erfolgen.


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