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Musiker verzaubern ihr Publikum

Kammerorchester Kulmbach, Johanneschor Trebgast und vier Solisten sorgen am vierten Adventswochenende gleich für zwei restlos ausverkaufte Gotteshäuser.
Kammerorchester, Johanneschor und Solisten standen bei Arnold Melchior Brunckhorsts Weihnachtsgeschichte gemeinsam vor dem Publikum. Foto: Katharina Müller-Sanke
 
von KATHARINA MÜLLER-SANKE
Katharina Müller-Sanke

Das Kulmbacher Kammerorchester konnte sich bei seinen Konzerten im Advent über zwei voll besetzte Gotteshäuser freuen. In der Johanneskirche in Burghaig waren so viele Besucher gekommen, dass einige stehen mussten.
Auch die Kirche Zu Unserer Lieben Frau, in der das Konzert wiederholt wurde, war wie immer komplett ausverkauft. Das Orchester, das auch zahlreiche Solisten dabei hatte, hat die Besucher anderthalb Stunden mit weihnachtlicher Barockmusik erfreut.
Der Johanneschor Trebgast, zahlreiche Bläser sowie vier Solisten unterstützten das Orchester und sorgten für einen vollen, festlichen und runden Klang. Carl Philipp Emanuel Bachs Magnificat - genauer gesagt der erste Satz daraus - machte den Anfang. Das Stück ist die Vertonung des Lobgesangs Marias.


Eingängig und wunderschön

Zum zweiten Stück kam die erste Solosängerin auf die Bühne. Melina Meschkat (Alt) lebt als freiberufliche Sängerin in Saarbrücken und war extra für das Konzert im Advent nach Kulmbach gereist. Sie trug die eingängige und wunderschöne Arie "Oh Du die Wonne verkündet in Zion" aus dem Händel'schen Messias vor. Mit tiefer, sonorer und voller Stimme berührte sie das Publikum.
Auch Bach darf in einem Barockkonzert nicht fehlen. Von ihm wurde die Orchestersuite D-Dur für Trompeten, Oboen, Pauke und Streicher dargeboten. Durch die Bläser entstand ein voller und äußerst festlicher Klang, der perfekt zu Weihnachten passte.


Krönender Abschluss

Die von Arnold Melchior Brunckhorst vertonte Weihnachtsgeschichte bildete den krönenden Abschluss. Hier standen alle Solisten und Bläser und natürlich Chor und Orchester gemeinsam auf der Bühne, beziehungsweise immer wieder abwechselnd. Neben Melina Meschkat brillierten noch Marion Schmid (Sopran), James Clark (Tenor) und Bassbariton Tobias B. Freund. Leider kamen sowohl die Sänger als auch die zahlreichen Bläser nur selten zum Zug. Man hätte ihnen noch viel länger zuhören können.


Zugaben zum Mitsingen

Unterm Strich ein rundum gelungenes Konzert mit zwei eingängigen und zum Mitsingen einladenden Zugaben: "Tochter Zion" und "Hört der Engel helle Lieder" mit dem langen und melodischen Gloria in excelsis deo. Eine wunderschöne Stimmung machte sich in den beiden Gotteshäusern breit.


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