Adelsdorf

Musik- und Gesangverein erkundet das Ruhrgebiet

Adelsdorf — Es ist schon Tradition, dass die Sänger des Musik- und Gesangvereins (MGV) Adelsdorf alle zwei Jahre einen größeren Ausflug in die Heimat eines Sängers unternehmen. Die...
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Mit 78 Personen ging der Musik- und Gesangverein Adelsdorf auf die Reise nach Essen. Foto: privat
Mit 78 Personen ging der Musik- und Gesangverein Adelsdorf auf die Reise nach Essen. Foto: privat
Adelsdorf — Es ist schon Tradition, dass die Sänger des Musik- und Gesangvereins (MGV) Adelsdorf alle zwei Jahre einen größeren Ausflug in die Heimat eines Sängers unternehmen. Dieses Jahr führte die Reise ins Zentrum des Ruhrgebietes nach Essen. Auf der Hinfahrt machte die 78 Personen starke Gruppe einen Zwischenstopp in Limburg an der Lahn, bevor am Ziel dann zunächst das Weltkulturerbe Stiftung Zollverein besichtigt wurde, "die schönste Zeche der Welt", Wahrzeichen des Ruhrgebiets, Monument der Industriekultur und Symbol für den Wandel der einst größten Steinkohlenzeche Europas in einen attraktiven Kultur-und Wirtschaftsstandort.
Einer der Höhepunkte des Ausfluges war die Teilnahme am Abendgottesdienst in St. Joseph in Essen-Horst, dem Stadtteil, in dem der MGV-Reiseleiter Gerd und seine Frau Christa aufwuchsen. Am nächsten Tag brachte ein Bekannter aus "alten Zeiten" den Adelsdorfern in typischem Ruhrdeutsch und humorvoller Art während einer Stadtrundfahrt Wissenswertes über Essen bei. Beeindruckt waren die Besucher von der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohn- und Repräsentationshaus der Familie Krupp, einer deutschen Familiendynastie von Industriellen des 19. und 20. Jahrhunderts, die mit der in Essen ansässigen Friedrich Krupp AG das zeitweise größte Unternehmen Europas aufbauten. Im Grugapark, der aus der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung 1929 entstand und zu den schönsten und größten Landschaftsparks Europas zählt, faszinierte besonders die Hauptblütezeit der Tulpen in der Dahlienarena und auf den Farbenterrassen.
Die Heimreise führte noch in die ehemalige Reichsstadt Wetzlar, die den Mittelfranken ebenfalls durch eine Stadtführung näher gebracht wurde. Das nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke und Wohnhäuser in der Altstadt mit Fachwerkhäusern und Steinbauten aus der Zeit der Romanik (Dom), der Gotik, aus Renaissance und Barock ist größtenteils in einem guten Zustand erhalten.
Wer beim MGV mitsingen möchte, ist jederzeit willkommen. Weitere Informationen zum MGV können der Homepage www.mgv-adelsdorf.de entnommen werden. red

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