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"Kein Verständnis für Gaffer”

Der einmal im Jahr stattfindende Blaulichtgottesdienst aller Hilfsorganisationen des Landkreises fand heuer in Tschirn statt. Eingeladen hatte die örtliche ...
In Tschirn kam man zum "Blaulichtgottesdienst" zusammen. Foto: M, Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
Der einmal im Jahr stattfindende Blaulichtgottesdienst aller Hilfsorganisationen des Landkreises fand heuer in Tschirn statt. Eingeladen hatte die örtliche Feuerwehr, welche heuer auf ihr 140-jähriges Bestehen zurückblickte. Der Sprecher der Arbeitsgruppe Psychosoziale Notfallseelsorge, Matthias Simon, bezeichnete es als schönen Anlass, das Jahr, in dem es wieder schreckliche Einsätze gegeben habe, Revue passieren zu lassen.
Die Einsätze seien von Gott getragen, man bete dafür, "dass das gebliebene Leid wieder heilt", sagte Simon. "Immer wenn das Blaulicht geht, sind Menschen in Not, und es gelte schnell zu helfen", meinte Notfallseelsorger Reinhold König. Immer würden die entsprechenden Hilfsorganisation rasch Hilfe leisten. Für die Hilfskräfte sei dies auch immer wieder eine Ausnahmesituation, und viele Einsätze würden vor allem die Rettungsdienstmitarbeiter auch seelisch belasten. Gut sei es deshalb, dass Notfallseelsorger und Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung bereitstehen. Der örtliche Pfarrer Joachim Lindner dankte allen Helfern mit einem kleinen Geschenk. Wie er sagte, habe er keinerlei Verständnis für die Gaffer, welche immer wieder Einsätze der Hilfsorganisationen behindern.
Der Vorsitzende der Feuerwehr Günter Böhnlein zeigte sich erfreut, dass man der Einladung zum Gottesdienst gefolgt sei. Er dankte den Notfallseelsorgern und der Arbeitsgruppe Psychosoziale Notfallversorgung und überreichte 250 Euro zur Unterstützung der wichtigen Arbeiten. mw


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