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Jugendfeuerwehr Tschirn erneut Kreissieger beim Leistungsmarsch in Marktrodach

Marktrodach — Annähernd 400 Jugendliche, Betreuer und Schiedsrichter der Feuerwehren aus dem Landkreis waren am vergangenen Wochenende beim diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag in ...
Die Jugendfeuerwehr Tschirn wurde auch 2015 Kreissieger (von links): Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Daniel Löffler, stellv. Landrat Bernd Steger, Laura Geisler, Ferdinand Kraus, Philipp Rosenbaum und Bürgermeister Norbert Gräbner Foto: Matthias Schuhbäck
 
Marktrodach — Annähernd 400 Jugendliche, Betreuer und Schiedsrichter der Feuerwehren aus dem Landkreis waren am vergangenen Wochenende beim diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag in Marktrodach unterwegs. Beim Kreisleistungsmarsch konnte sich die Jugendfeuerwehr Tschirn wie auch im Vorjahr den 1. Platz sichern und qualifiziert sich so für den Bezirksleistungsmarsch im Oktober in Forchheim.

4,5 Kilometer Marsch

Für die Jugendlichen galt es, eine 4,5 Kilometer lange Strecke durch den Ortsbereich von Ober- und Unterrodach zu bewältigen. Am Feuerwehrhaus Marktrodach startete der Marsch und anschließend ging es an insgesamt zehn Stationen für die jugendlichen Floriansjünger zur Sache. Sie mussten ihr feuerwehrtechnisches Wissen und Können unter Beweis stellen, was zur Zufriedenheit der Betreuer und Schiedsrichter hervorragend gelang.
Zunächst galt es, unter den wachsamen Augen von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger 51 Ausrüstungsgegenstände den richtigen Bereichen zuzuordnen, bevor es zur Station Testfragen ging. Danach begann der Praxisteil. Die Wettbewerbsteilnehmer mussten den sogenannten Brustbund, einen Knoten zur Rettung von Personen aus Höhen oder Tiefen, innerhalb von maximal 40 Sekunden an sich selbst oder einem Gruppenteilnehmer anlegen. Weiter ging es mit dem Knotengestell, dem Zielwurf mit der Feuerwehrleine und dem Anlegen eines Mastwurfs am Saugkorb, bevor mit dem Kuppeln einer Saugleitung, dem Ausrollen eines C-Schlauchs und dem Zielspritzen mit der Kübelspritze der praktische Teil beendet war.
Neben dem Kreisleistungsmarsch mussten die Jugendlichen bei der gleichzeitig veranstalteten Jugendfeuerwehrolympiade sich gegenseitig vergleichen. Neben dem Zusammensetzen eines Steinpuzzles oder dem schnellen Überwinden eines Hindernisparcours galt es, 15 Limokästen waagrecht in der Luft gegen eine Wand zu schlichten. Hier stand die Koordination und die Genauigkeit bei zügiger Arbeitsweise im Vordergrund. Ein Wurfspiel, ein Balltransport durch einen Schlauch sowie der Transport von Gerätschaften über einen Bauzaun rundeten die Olympiade ab.
Nach einem anstrengenden Tag in den Schutzanzügen stand gegen 17 Uhr fest, welche Jugendfeuerwehren den Landkreis Kronach auf Bezirksebene beim Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren Oberfrankens vertreten werden.
Den diesjährigen Sieg erkämpfte sich die Jugendgruppe Tschirn I und verwies, wie schon im Vorjahr, die Jugendgruppe Glosberg II auf den zweiten Platz. Die Jugendfeuerwehren Marktrodach/Zeyern und Stockheim I konnten sich ebenfalls für den im Oktober stattfindenden Bezirksleistungsmarsch in Forchheim qualifizieren.
Die weiteren Pokalränge belegten die Jugendfeuerwehren Glosberg I, Dörfles und Tschirn II.

Burggrub gewinnt Olympiade

Bei der Jugendolympiade sicherte sich die Jugendfeuerwehr Burggrub den ersten Platz und verwies die Jugendgruppen Eibenberg, Marktrodach/Zeyern, Tschirn II, Glosberg I, Dörfles und Stockheim I auf die weiteren Plätze.
Stellv. Landrat Bernd Steger, Bürgermeister Norbert Gräbner sowie Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger würdigten in ihren Grußworten die ausgezeichneten Leistungen der Jugendlichen. Sie freuten sich über ein derart hohes ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen. Die jungen Floriansjünger sind die Hoffnungsträger der Zukunft, so Ranzenberger, denn nur sie sichern die stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Zukunft. Matthias Schuhbäck



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