Oberschwappach

"Jetzt bin ich Prinzessin"

Krönung  Das "Oberschwappacher Sommertal" hat jetzt eine Weinprinzessin. Die 23-jährige Theresa Pfister übernahm dieses Amt. Bei der Krönungsfeier im Pfarrheim wurde es unterhaltsam.
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Wieviele Prinzessinnen sind auf diesem Bild zu sehen? Richtig: Zwei. Die eine, Johanna Berninger, regiert das Abt-Degen-Weintal, und am Wochenende nun krönte sie ihre Amtskollegin Theresa Pfister für das "Oberschwappacher Sommertal".  Foto: Christiane Reuther
Wieviele Prinzessinnen sind auf diesem Bild zu sehen? Richtig: Zwei. Die eine, Johanna Berninger, regiert das Abt-Degen-Weintal, und am Wochenende nun krönte sie ihre Amtskollegin Theresa Pfister für das "Oberschwappacher Sommertal". Foto: Christiane Reuther
Oberschwappach — Die Freude war Theresa Pfister sichtlich anzusehen. Als erste Weinprinzessin des "Oberschwappacher Sommertals" wurde sie im Rahmen einer Weinprobe und einem fränkischen Brotzeitbuffet am Freitagabend im Pfarrheim Oberschwappach gekrönt. "Jetzt bin ich Prinzessin", sagte die junge Frau. Mit typisch fränkischem Charme und einer zünftigen Musik trugen die "Schwappier Gässlesgeicher" zum Gelingen des Abends bei. Die Moderation übernahm "Radio Primaton"-Volontärin Lisa Sünkel.
An die 100 Gäste waren zur Zeremonie gekommen, zu der die DJK Oberschwappach und die Weinfestwinzer eingeladen hatten. Als Ausrichter des Weinfestes freute sich DJK-Vorsitzender Christian Ullrich, dass man durch die Krönung der Weinprinzessin und die Unterstützung der sechs Weinfestwinzer dem Schlosspark-Weinfest noch mehr Glanz verleihen könne. Diese Winzer würden durch ihr Engagement an den drei Weinfesttagen ihren Wein nebst Philosophie persönlich vertreten. So durfte der "Wein als Spiegel des Menschen" an diesem Abend nicht fehlen, den die verschiedenen Weingüter mit je einer Sorte präsentierten.

Wein und Gemeinde

Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus sprach von einer guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vom Abt-Degen-Weintal. Um Oberschwappach noch mehr als Weindorf zu positionieren, sei es umso erfreulicher, dass sich Theresa Pfister bereit erklärt habe, als charmante Botschafterin nicht nur die Weine des "Oberschwappacher Sommertals" von den örtlichen Winzern, sondern auch die Gemeinde zu repräsentieren.
So war die "Krönung zur Monarchie" zur vorgerückten Stunde ein großer Moment für "Schwappi". Johanna Berninger, jüngst zur Prinzessin des Abt-Degen-Weintals gekürt, war es, die ihrer Kollegin aus Oberschwappach das Krönchen auf das Haupt setzen durfte. Das in Silber gehaltene zeitlos und modern mit Süßwasserperlen verzierte Schmuckstück wurde von der Oberschwappacher Goldschmiedin Nicole Riegler angefertigt. Verfolgt wurde die Zeremonie neben all den vielen Gästen auch von den benachbarten Weinprinzessinnen Kristina Reinhard (Donnersdorf) und Annemarie Schmitt (Traustadt).
Vor einem halben Jahr war Theresa Pfister bei der Wahl zur Abt-Degen-Weinprinzessin angetreten und gescheitert. So habe sie jetzt die Chance beim Schopf gepackt, wie sie erklärte. "Die Krone habe ich damals nicht gewonnen, aber dafür eine neue Freundin", sagte Theresa Pfister zu ihrer Kollegin Johanna Berninger. Diese hatte auch einen Tipp für die neue Amtsinhaberin parat: "Bleib so, wie du bist, dann passt das schon".
Die Weinkultur prägte Theresa Pfister schon von Kindesbeinen an, sei es bei der Mitarbeit im kleinen Familienbetrieb, beim Bedienen in der Heckenwirtschaft oder als Musikerin auf verschiedenen Weinfesten. So beschrieb sich die neue Weinprinzessin selbst als "Rotling aus dem Jahr 1992": Im Glas eine hellrot glänzende Farbe, dank dem Temperament einer vollen Domina, gepaart mit einem Bacchus, der sich jung, frisch und fruchtbetont zeigt. Ein Wein, der laut Weinprinzessin durch seine Charaktereigenschaften jeden begeistern könne.

Über örtliche Grenzen hinaus

Die Freude und Begeisterung sei für Theresa Pfister immer dabei, wie sie versicherte. Diese möchte die BWL-Studentin zusammen mit den Oberschwappacher Winzern nutzen und die Weine des "Oberschwappacher Sommertals" über die örtlichen Grenzen hinaus vertreten. Dieses Tal sei für die Weinprinzessin geprägt durch seine sagenhafte Landschaft, Menschen mit Charakter und vielseitige Weine, was stets ein Erlebnis sei.
Davon jedenfalls will die 23-Jährige den einen oder anderen in den nächsten zwei Jahren überzeugen. "Ich werde mein Bestes geben, den Oberschwappacher Wein zu repräsentieren", verkündete die neue Weinprinzessin abschließend. cr


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