Bamberg

In sieben Tagen 200 Säcke Kleidung und Sportsachen für Flüchtlinge

Bamberg — "So, genug gelabert, wir machen jetzt was für die Flüchtlinge". Taten statt nur Worte war das Motto der Mail, die Angelika Gaufer nach einem kurzen Gedankenaustausch an i...
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Über den Erfolg der Aktion freuen sich (von links) Melissa Dix (Chorissimo), Lucia Salatin (Trieste), Hendrik Schnoor (IfA) und Robert Bartsch (Goolkids, Initiative Freund statt fremd)  Foto: privat
Über den Erfolg der Aktion freuen sich (von links) Melissa Dix (Chorissimo), Lucia Salatin (Trieste), Hendrik Schnoor (IfA) und Robert Bartsch (Goolkids, Initiative Freund statt fremd) Foto: privat
Bamberg — "So, genug gelabert, wir machen jetzt was für die Flüchtlinge". Taten statt nur Worte war das Motto der Mail, die Angelika Gaufer nach einem kurzen Gedankenaustausch an ihren Verteiler schickte. Als Mitglied der IfA Nonstop Bamberg und und Sängerin bei Chorissima, einem Chor des Gundelsheimer Gesangvereins, nutzte sie diese beiden Vereine als Multplikatoren und rief zur Sammlung von Kleidung und Spielsachen für Flüchtlinge und Bedürftige auf.
Schnell erklärte sich die Familie Salatin, Inhaber der Gaststätte Trieste in Gaustadt, bereit, ihre Räumlichkeiten als Sammelpunkt zur Verfügung zu stellen. Die beteiligten Vereine stellten Helfer, sodass die Aktion am Samstagnachmittag durchgeführt werden konnte. Über die sozialen Medien und Mundpropaganda wurden viele weitere Bamberger auf die Initiative aufmerksam, und als am letzten Samstag die Pforten des Trieste geöffnet wurden, gaben sich die Unterstützer die Klinke in die Hand. Innerhalb von vier Stunden wurden ca. 200 Säcke mit Kleidung, Sportsachen und Spielzeug abgegeben.
Sportsachen wurden aussortiert und an Robert Bartsch vom Förderkreis Goolkids übergeben. Dieser zeigte sich begeistert von der Aktion und organisierte die Weiterleitung an Kinder, die in Sportvereine integriert werden sollen.
Der größere Teil der Kleidung und die Spielsachen wurden am Montag an das Rote Kreuz übergeben. Der Bamberger Künstler Bernd Wagenhäuser stellte kurzfristig seinen Lieferwagen zur Verfügung und half mit beim Transport in die Hainstrasse. Hier nahm Otto Ruthrof vom BRK die Kleidersäcke in Empfang. Erwähnenswert ist, dass aufgrund der spontanen Hilfe vieler Personen zwischen dem Versand der ersten Mail und der Auslieferung der Spenden nur sieben Tage lagen. red

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