Coburg

Ideen für ein Stadtmuseum im alten Schlachthof

Coburg — 16 Studierende der Studiengänge Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Coburg stellten sich in diesem Semester der Herausforderung, Entwürfe für eine zukunftsweis...
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Leonie Nöthen und Felix Schaler gewannen den Ideenwetttbewerb.
Leonie Nöthen und Felix Schaler gewannen den Ideenwetttbewerb.
Coburg — 16 Studierende der Studiengänge Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Coburg stellten sich in diesem Semester der Herausforderung, Entwürfe für eine zukunftsweisende Nutzung des Geländes des alten Schlachthofes zu erarbeiten. Das Projekt stand unter der Leitung der Professoren Mark Phillips und Mario Tvrtkovic und wurde beratend betreut von der Initiative Stadtmuseum Coburg. Die Unterstützung der Firmen Brose und Leise, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und der IHK machten es möglich, das Vorhaben in Form eines Ideenwettbewerbs unter Einbeziehung externer Berater und Gutachter durchzuführen und mit einem Preis auszustatten.

Integriert in ein "Stadtforum"

Zur Diskussion stand dabei nicht nur ein Museum in Alleinstellung. Die Einrichtung sollte im Sinne einer multifunktionalen Nutzung integriert sein in ein "Stadtforum", welches laut Projektbeschreibung "verschiedene Präsentations- oder Aktionsformen in den Bereichen Wissenschaft, Industrie, Technik, Gestaltung und Kultur Möglichkeiten der Darstellung und Diskurses eröffnet."
Der erste Preis ging an das Duo Leonie Nöthen (Innenarchitektur, 5. Semester) und Felix Schaler (Architektur, 7. Semester), der zweite Preis an Pauline Hess (Innenarchitektur 5. Semester) und Ulrike Bauer (Architektur 7. Semester). Ausschlaggebend für die Preisentscheidung war, wie es in einer Mitteilung der Initiative Stadtmuseum heißt, ein "durchdachtes Nutzungskonzept in Verbindung mit einem besonderen, auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten herausragenden architektonischen Akzent und einer innenarchitektonischen Durcharbeitung bis zur Ausstellungsgestaltung".
Fazit der Initiative: "Das Schlachthofgelände ist als Eingangspforte zum Band der Wissenschaft ein städtebaulich sehr sensibler Bereich. Es braucht ein Gesamtkonzept. Die Entwürfe der Studenten können wertvolle Orientierungshilfe leisten." Die Entwürfe werden bei "Designcampus Open" ab 13. Mai öffentlich ausgestellt. ct
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