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Region  // Artikel für Gemeinden

"Helfen ist eine der wichtigsten Tugenden"

Thomas Stark und Josef Zwosta wurden für 40-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr Tschirn mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. "Die...
 
Thomas Stark und Josef Zwosta wurden für 40-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr Tschirn mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.
"Die Zeit gehört zu den wichtigsten Reichtümern, Zeit für die Mitmenschen zu haben und anderen zu helfen, gehört zu den wichtigsten Tugenden unserer Zeit", sagte Vorsitzender Günter Böhnlein bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Wenn die Feuerwehrleute urplötzlich zu einen Einsatz alarmiert werden, dann stelle sich nicht die Frage, habe ich jetzt Zeit, sondern es kämen alle schnell, um Hilfe zu leisten. Dazu seien in den vergangenen Jahren die Gerätschaften, Ausstattung und Einrichtung vollständig auf den neuesten Stand gebracht worden. In Zukunft gelte es gegen die Auswirkungen des demografischen Wandels vorzugehen und weitere Bürger für den Feuerwehrdienst zu motivieren und zu überzeugen. Besonders tagsüber, wenn viele auswärts arbeiten, sei die Erreichbar- und Verfügbarkeit mittlerweile zu einen Problem geworden.
Erfreulicherweise konnte man trotz Sterbefällen und Wegzugs durch sieben Neuaufnahmen den Mitgliederstand auf 161 ausbauen. Auch habe man sich wieder stark am örtlichen Geschehen beteiligt, um die Traditionen zu bewahren. Als wichtiges Ereignis bezeichnete Günter Böhnlein das 140-jährige Gründungsfest mit kirchlicher Segnung des neuen Mannschafts-transportfahrzeugs. Der Vorsitzende kündigte an, dass er mit 65 Jahren bei der im nächsten Jahr stattfindenden Vorstandswahl nicht mehr kandidieren werde. Es müsse eine neue Generation antreten, so Böhnlein.
"Wenn die Katastrophe kommt, wir sind bereit" - der Leitspruch der Feuerwehraktionswoche des vergangenen Jahres gilt auch für die Feuerwehr Tschirn, sagte Kommandant Harald Schnappauf. Er berichtete von einer mit 32 Aktiven starken Mannschaft und bedauerte, dass man derzeit nur fünf Atemschutzgeräteträger in den Reihen habe. Hier müsse man gegensteuern und versuchen, neue aktive Feuerwehrleute an die Aufgabe heranzuführen.
In der Jugendgruppe habe man fünf Feuerwehranwärter, darüber hinaus stünden einige interessierte Kinder bereit. Für die Kinderfeuerwehr suche man noch Betreuer, welche die Nachwuchsarbeit unterstützen. Der Kommandant meinte, dass man nur mit einer gut ausgebildeten Mannschaft im Einsatz sicher Hilfe leisten kann.
Bei der Übungsteilnahme sah er einen weiteren Verbesserungsbedarf. Insgesamt hatte man im letzten Jahr 17 Einsätze zu verzeichnen. Durchgeführt wurden die notwendigen Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungen. Der Kommandant bezeichnete die Aufnahme von Frauen in den aktiven Dienst vor 20 Jahren als zukunftsträchtige Entscheidung. Beim Bezirksleistungsmarsch sei man mit einer jungen Mannschaft angetreten und konnte als Newcomer mit weiblicher Übermacht die beste Leistung aller teilnehmenden Mannschaften aus dem Landkreis Kronach erzielen. Der Kommandant bezeichnete den 15. Platz von insgesamt 86 Mannschaften als sehr tolle Leistung.
Vorsitzender Günter Böhnlein, ein Urgestein der Tschirner Wehr, wurde aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Eine Würdigung seiner zahlreichen Verdienste, unter anderen als Adjutant und Kommandant, wird an geeigneter Stelle erfolgen, kündigte Schnappauf an. Für dieses Jahr sei neben der Nachwuchsgewinnung auch die Schulung für den Digitalfunk und das Ablegen der Leistungsprüfung "Wasser" geplant, sagte Schnappauf.
Landrat Klaus Löffler zeichnete in seiner ersten Feuerwehrversammlung im neuen Amt zusammen mit Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger die beiden aktiven Wehrmänner Thomas Stark und Josef Zwosta mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold aus. Beide haben sich in jüngster Vergangenheit besonders bei der Errichtung des Gerätehausanbaues Verdienste erworben. Die beiden Hauptfeuerwehrmänner erhielten auch einen Gutschein für das Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain.
Ein besonders großes Lob gab es für Günter Böhnlein, der auf verschiedenen Gebieten Verantwortung übernommen hat und das Ehrenamt lebt. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger beglückwünschte die geehrten Kameraden, die treu den aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben und dankte der sehr aktiven Wehr für die gute Jugendarbeit. Etwas Sorge bereite der Atemschutz, hier müsse man zusammenlangen, damit man diese wichtige Aufgabe auf die Reihe bekommt. Michael Wunder


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