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Glücklich sein bringt's

Wissenschaft   Der renommierte Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel war am Donnerstag bei den Wirtschaftsjunioren Lichtenfels zu Gast. Im vollen Kaisersaal erlangten die Zuhörer neue Erkenntnisse.
Unternehmer und Führungskräfte folgten der Einladung der Wirtschaftsjunioren Lichtenfels und erlebten einen kurzweiligen und hochkarätigen Vortrag. Fotos: kw
 
Bad Staffelstein — Das Glück des Einzelnen ist auch für die Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes wichtig. Diese These vertrat Karlheinz Ruckriegel, Professor für Volkswirtschaft aus Nürnberg, in seinem Vortrag "Glück als Lebenselixier und Erfolgsfaktor in der Wirtschaft" vor rund 90 Unternehmern und Führungskräften aus ganz Oberfranken. Nach einem spannenden Vortrag gab es angeregte Diskussionen.
Beruf und Familie, zufriedene Mitarbeiter und unternehmerischer Erfolg, persönliches Glück und berufliches Engagement - all das muss kein Gegensatz sein, sondern gehöre vielmehr unbedingt zusammen. Das machte der Vortrag Ruckriegels deutlich.
Der Professor ist einer der renommiertesten Glücksforscher und betrachtet das Thema seit langem aus verschiedenen Blickwinkeln. Aus wirtschaftlichen und psychologischen Aspekten, aber auch zum Beispiel mit neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung.
Die daraus resultierenden Erkenntnisse klingen eigentlich ganz logisch.
Zufriedene Mitarbeiter sind erfolgreicher. Zufriedene Menschen sind auch erfolgreicher. Dies gilt für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen.
Wenn Unternehmen also in die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter investieren, zahlt sich das aus, weil diese dann kreativer, leistungsbereiter und seltener krank sind. Wie die neueste Gallup-Studie zeigte, hat Deutschland hier jedoch noch Nachholbedarf.

Des eigenen Glückes Schmied

Und: "Wir haben einen Großteil unseres Glücks selbst in der Hand, indem wir unsere Gedanken ganz bewusst auf die positiven Dinge lenken. Wir sollten versuchen, uns realistische Ziele zu setzen und unser Leben sinnvoll danach auszurichten", sagte Ruckriegel. "Wenn ich mit 50 sage, ich habe früher gut Fußball gespielt, ich möchte jetzt bei der WM mitspielen, dann ist das kein realistisches Ziel."
Wissenschaftlich bewiesen ist auch, was wir schon lange ahnen: Geld macht nicht glücklich. Warum? "Wir gewöhnen uns zu schnell an einen Lebensstandard und wollen dann immer mehr." Lohnenswerter sei es, in gute Beziehungen zu anderen Menschen zu investieren, in persönliche Weiterentwicklung und positive Erlebnisse. Wer beruflich die Möglichkeit dazu hat, sollte der Weisheit von Konfuzius folgen: "Suche dir eine Arbeit, die du liebst, dann brauchst du keinen Tag mehr zu arbeiten!"
Für die Wirtschaftsjunioren Lichtenfels, den Verband junger Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren, war der Abend ein Erfolg. "Wir haben uns sehr gefreut, mit Karlheinz Ruckriegel einen so renommierten Referenten zu Gast zu haben. Der Vortrag war kurzweilig und war für uns sehr spannend. Er hat mal wieder gezeigt, dass sich wirtschaftlicher Erfolg mit einem zufriedenen Leben verbinden lässt", sagte Kreissprecher Christian Laube. kw




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