Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

"Es gibt Alternativen"

Auch der Geschäftsführer von Salem, Samuel Müller, meldet sich in der Diskussion um eine Umgehung für Stadtsteinach zu Wort. Salem sei 1969 nach Stadtsteina...
Samuel Müller
 
Auch der Geschäftsführer von Salem, Samuel Müller, meldet sich in der Diskussion um eine Umgehung für Stadtsteinach zu Wort.
Salem sei 1969 nach Stadtsteinach gekommen. Einzig durch das Engagement und die Hilfestellung des früheren Bürgermeisters Werner Döll habe Salem die leerstehenden "Postbauten" erwerben können. "Über viele Jahrzehnte ist das entstanden, was heute zu sehen ist: eine lebendige Anlage, die die Natur pflegt und schützt. Nur so kann dies ein Ort sein, den über Jahrzehnte viele Tausend Menschen aus dem In- und Ausland als Kurgäste und Besucher aufsuchen", so Müller.
Die schon seit Jahren angedachte und jetzt konkret geplante Umgehungsstraße belaste ihn als Verantwortlichen von Salem sehr. "Wie kann eine Umgehungsstraße gut sein, die hektarweise kostbares Land verbaut und auf ewig versiegelt? Wie kann sie für Stadtsteinach gut sein, wenn sie viel mehr Lärm für alle verursachen wird als jetzt? Wie kann eine Umgehungsstraße in der Größenordnung von mehr als 30 Millionen Euro alternativlos sein?", fragt er.
Außerdem dementiert er: "Wir wurden in dem laufenden Prozess kaum informiert, und es war keiner der Stadträte bei mir, der gefragt hätte ,Wie kann Salem damit umgehen?'"


Ein "Wahnsinnsprojekt"

Alle Bürger von Stadtsteinach müssten wahrheitsgemäß und umfassend darüber informiert werden, auf was für ein "Wahnsinnsprojekt" sie sich einlassen. Er sei unzufrieden, dass bisher nicht der Versuch unternommen wurde, einfache Lösungen umzusetzen. Die vielfachen Lösungsansätze, die alle entlasten würden, würden immer schon im Ansatz abgetan. "Gewinner werden nicht wir Stadtsteinacher sein, sondern der Transitverkehr und die Firmen, die sich an der Umgehungsstraße beteiligen."
Er könne nicht sagen, wie lange er noch die Hoffnung habe, dass die Umgehungsstraße "doch nicht kommt" oder "erst in ein paar Jahren". Fakt sei: "Sie lähmt und nimmt uns somit jeglichen Investitionswillen." red


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.