Marktleugast
Sitzung 

Drei neue Grundstücke ausgewiesen

Drei für die Landwirtschaft genutzte Flächen an der Webergasse können künftig als Bauland genutzt werden - so entschied der Gemeinderat Marktleugast.
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Drei Bauplätze sollen in der Marktleugaster Webergasse ausgewiesen werden. Symbolbild: Bernhard Weizenegger
Drei Bauplätze sollen in der Marktleugaster Webergasse ausgewiesen werden. Symbolbild: Bernhard Weizenegger
Mit dem Schreiben des Architekturbüros Oliver See aus Teuschnitz vom 15. Februar beantragte Ferdinand Schramm aus Marktleugast die Neuausweisung von drei Baugrundstücken auf der Flurnummer 305, Webergasse, oberhalb des Meinel-Grundstückes. Die Fläche befindet sich in Schramms Privatbesitz, wird landwirtschaftlich genutzt und ist im rechtsverbindlichen Flächennutzungsplan von Marktleugast als Gewerbefläche ausgewiesen.
Die künftige Zufahrt soll über einen Privatweg erfolgen, dessen Bau und Unterhalt der Bauherr selbst übernimmt. Die Kanalanbindung sowie der Telekom- und Elektroanschluss erfolgt auf Kosten des Antragstellers. Für die Ableitung des Oberflächenwassers werden verschiedene Varianten geprüft.


Gemeinderat ist einverstanden

Der Marktgemeinderat erklärte sein Einverständnis zur geplanten Neuausweisung. Die Kosten für die Durchführung und Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes hat der Antragsteller selbst zu tragen.
Die Teilerschließung für die Erweiterung des Baugebietes Oberleugast II samt Neubau eines Teilstückes der Straße "Höhenweg" vergab der Marktgemeinderat Marktleugast nach der erfolgten Ausschreibung am Montag einstimmig zum Preise von 118 274 Euro an die Firma Sinnig aus Münchberg. Wie Bürgermeister Franz Uome (CSU) bekannt gab, hatten neun der 13 vom Ingenieurbüro IBP angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben.
In diesem Zusammenhang vergab das Ratsgremium die Aufstellung von zwei weiteren Straßenlampen mit Schaltstelle im Höhenweg zum Preis von 9648 Euro an die Bayernwerk AG. Keine Einwände machte der Marktleugaster Rat zu den Bauanträgen von Fredi Ott in Hohenberg sowie Ramona Welsch und Heiko Müller in Marienweiher geltend.


Breitbandausbau wird geplant

Die Planungs- und Beratungsleistungen für den weiteren Breitbandausbau entsprechend dem Bundesprogramm (FTTH-Masterplan) in der Marktgemeinde Marktleugast vergab der Gemeinderat einstimmig zum Angebotspreis von 30 345 Euro an das Ingenieurbüro Reuther NetConsulting in Bad Staffelstein.
Der Zuwendungsbescheid nach der Richtlinie des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung von bis zu 50 000 Euro Kosten an Beraterleistungen liegt im Rathaus vor.
Dankeschön sagte der Marktgemeinderat Hermann Dörfler (FW) in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Oberlandinitiative "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) an die Bürgermeister, seine Ratskollegen sowie die Bauhofmitarbeiter für den Zusammenhalt und die tatkräftige Mitarbeit bei der kürzlichen 3. LQN-Gewerbeschau sowie 2. Ausbildungsmesse in und um die Dreifachsporthalle.
Matthias Schramm (FWGN) und Norbert Volk (WGM) machten darauf aufmerksam, dass es Probleme für das neue Schuljahr 2017/18 mit der Beibehaltung der Zubringerbusse zur Realschule nach Helmbrechts sowie dem Münchberger Gymnasium gibt. kpw
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