Harsdorf
Projekt 

Drei Wochen total gesperrt

Die etwa eine halbe Million Euro teure Sanierung der Staatsstraße zwischen Harsdorf und Trebgast hat begonnen.
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Gestern wurde mit dem Einbau von Granitbordsteinen auf Höhe des Weilers Unterlaitsch begonnen. Unser Bild zeigt von rechts Bauleiter Thomas Müller, Projektleiter Stefan Eulefeld und Polier Thomas Hecht von der Firma Markgraf.
Gestern wurde mit dem Einbau von Granitbordsteinen auf Höhe des Weilers Unterlaitsch begonnen. Unser Bild zeigt von rechts Bauleiter Thomas Müller, Projektleiter Stefan Eulefeld und Polier Thomas Hecht von der Firma Markgraf.
Seit gestern ist die Staatsstraße 2183 von Harsdorf bis zum Ortsbeginn von Trebgast dicht. Die Vollsperrung der 3,3 Kilometer langen Strecke wird voraussichtlich bis Freitag, 30. Juni, notwendig sein. Der Grund: In den nächsten Wochen werden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn vorgenommen.
In diesem Streckenabschnitt weist die Fahrbahndecke viele Risse und Aufbrüche auf. Wie das Staatliche Bauamt Bayreuth bereits mitteilte, werden diese Schäden mit der Erneuerung der Deckschicht beseitigt. Die Gesamtkosten sind mit 520 000 Euro veranschlagt. Die Arbeiten werden von der Firma Markgraf aus Bayreuth ausgeführt.


"Das werden wir schaffen"

Das Projekt hatte bereits am Dienstag vergangener Woche mit kleineren Vorarbeiten an den Entwässerungseinrichtungen begonnen. Seit gestern ist die Firma Markgraf mit zwölf Mitarbeitern auf der Baustelle, wobei die Pflasterer von einem Subunternehmer aus der Gegend von Passau kommen.
Das Staatliche Bauamt hat für die Arbeiten ein enges Zeitfenster gesetzt, aber Bauleiter Thomas Müller gibt sich überzeugt: "Das werden wir schaffen." Sollte das derzeitige Sommerwetter allerdings in eine länger anhaltende Regenperiode umschwenken, dann könnten sich witterungsbedingt zeitliche Verschiebungen ergeben.
Die Arbeiter haben bereits auf einer Länge von rund 300 Metern Bordsteine ausgebaut. Hierzu musste die Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampel geregelt werden. "Darüber hinaus wurde eine Baugrube am Ortsende von Trebgast auf einer Länge von 500 Metern hergerichtet, in die neue Bordsteine aus Granit einseitig eingebaut werden", so Bauleiter Thomas Müller.


Viele Risse

"Die Straße liegt ja doch schon eine lange Zeit, hat viele Risse und auch schon Setzungen und Unebenheiten", sagte Projektleiter Stefan Eulefeld zur Beschaffenheit der Ausbaustrecke. Das sei auch der Grund für die umfangreiche Sanierung. "Wir fräsen die Asphaltdeckschicht ab und bringen danach eine Trag- und Deckschicht auf."
Wenn man die derzeitige Asphaltdeckschicht an verschiedenen Stellen genauer anschaut, dann kommt wiederholt eine sogenannte Elefantenhaut zum Vorschein. Das deutet eigentlich darauf hin, dass der Untergrund hier in Bewegung ist. Stefan Eulefeld sieht darin aber kein Problem: "Wir bauen mehr auf als wir abfräsen." Und noch etwas sagte der Projektleiter  "Ich denke, dass wir den Zeitrahmen bis zum 30. Juni einhalten können." Jeder Schritt mache die Straße auch wieder ebener. Man werde also nach der Sanierung von den Setzungen und Unebenheiten nichts mehr spüren.
Insgesamt werden laut Bauleiter Thomas Müller 3500 Tonnen Tragschicht und 1900 Tonnen Deckschicht eingebaut.
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