Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Der Chor begeisterte sein Publikum

Adelsdorf — Zum 90. Jubiläum hatte der Männerchor Weppersdorf unter Leitung von Dominik Ignatzek am Samstag Abend in die Adelsdorfer Aischgrundhalle geladen und viele Gäste und Fan...
Der Männerchor begeisterte sein Publikum.
 
Adelsdorf — Zum 90. Jubiläum hatte der Männerchor Weppersdorf unter Leitung von Dominik Ignatzek am Samstag Abend in die Adelsdorfer Aischgrundhalle geladen und viele Gäste und Fans fanden sich ein.
Durchs Programm führte gekonnt und kurzweilig das Moderatorenteam Anja und Stefanie Birkner mit Bürgermeister Karsten Fischkal, dem Schirmherrn des Geburtstagschores.
Unter dem Thema "Einzig, nicht artig" erklangen Lieder von Freiheit und Abenteuern, wie "Über den Wolken" von Reinhard Mey, Songs aus dem Wilden Westen, aber auch der "Kleine grüne Kaktus", vorgetragen vom Quartett "Vir cantus" oder "Ich brech die Herzen der stolzesten Frau'n" beim Themenkreis Liebe. Und das Publikum war begeistert.
"Wie 90 sehen die aber noch nicht aus", meinte Moderatorin Anja zu Beginn. "Das macht bestimmt die Weppersdorfer Luft", antwortete Stefanie keck. Es war kein typisches Chorkonzert. "Pfiffig, abwechslungsreich, klasse und gut aufgezogen", schwärmte Christiane Brenner, Gruppenchorleiterin der Sängergruppe Höchstadt am Ende. Dieser Meinung schloss sich Emilie Meier, die Gruppenvorsitzende der Sängergruppe Höchstadt an, die ebenfalls mit ihrem Ehemann Manfred Meier unter den Ehrengästen saß: "Das Thema hat zu dem, was sie geboten haben gepasst: frech!"
Auch die Gäste vom Musik- und Gesangverein waren begeistert. "Das war das beste und schönste Konzert, was ich bisher von den Weppersdorfern gehört habe", sagte eine MGV-Sängerin. Der aufmerksame Zuhörer entdeckte gleich zu Beginn einen ganz jungen Sänger unter den Männern, der hier und da einmal auftauchte und ohne Notenblatt oft mit einstimmte. Das war der kleine fünfjährige Raphael Schuhmann. "Ich bin fast immer bei den Proben dabei und kann alles auswendig", verriet er dem FT. Ob er zufrieden mit dem Konzert war, wollte ein Zuhörer wissen. "Na klar! Weil mein Pate Julian mitgesungen hat und der wohnt fei in Berlin", erklärte er. Julian Steger ist schon lange Mitglied im Chor "und ich bleibe es, auch wenn ich in Berlin wohne."
Viel gute Laune zauberte auch Ignatzeks Männerchor aus Sambach in den Saal. In diesem Chor sind bis auf zwei Sänger schon alle über 60 Jahre alt und sie stellten sich mit einem passenden Lied, einer nicht ganz ernst zu nehmenden Humoreske, vor: "Wir sind die alten Säcke". Der Saal bebte vor Lachen.
Das Lied der Berge (Montanara) - und nicht das Lied der Zwerge - brachten die Sänger stimmungsvoll zu Gehör. "Es geht nichts über einen schönen Männerchor", schwärmte ein Besucher dabei. Der Song vom schwulen Hund und zum Schluss das Lied vom Bier, das allen Sängern gewidmet ist, die nach dem Singen ein kühles Blondes verdient haben, brachte die Laune des Publikums auf den Höhepunkt. Die Kerwasburschen und -madla verstärkten zwischendurch zwei Mal den Männerchor. Ein buntes Programm in buntes Licht getaucht. "Schö war's!", hörte man von allen Seiten und ohne eine Zugabe durften die Sänger und die Instrumentalisten - allen voran Pia Schuhmann am Klavier sowie Elfriede Schuhmann, Mundharmonika, Anna Ignatzek, Violine, und zwei Leihmusiker von den Adelsdorfer Musikanten: Johannes Ort am Bass und am Schlagzeug Merlin Böhm - nicht von der Bühne abtreten. "Frei wie der Wind" beendete einen wunderschönen, frechen, einzigen, aber nicht artigen Konzertabend. "Eine tolle Leistung für so einen kleinen Ort wie Weppersdorf!", schwärmte Altbürgermeister Ewald Münch nicht ohne Stolz. Auch die "Vorständin" Alexandra Schuhmann - ja, der Männerchor hat eine weibliche Vorsitzende - darf zufrieden sein mit den Leistungen ihrer Männer.
Gesangssolisten waren Julian Steger und Joachim Schuhmann.
Vir cantus: Dominik Ignatzek, Otto Seubert, Chris Fix und Joachim Schuhmann
Johanna Blum


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.