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Das ist Musik zum Träumen

Konzert  "Carolin No" begeisterten bei ihrem Auftritt in Haßfurt. Jetzt geht die Gruppe auf Tournee mit vielen Gastspielen.
Beim Tourneeauftakt in Haßfurt spielte das Duo "Carolin No" auch Mitschnitte von Sessions mit befreundeten Kollegen (hier der Kontrabassist Felix Wiegand im Hintergrund) ein. Im Vordergrund (von links) der Gast-Cellist Tilmann Wehle sowie das Duo Caro und Andi Obieglo.  Foto: Ulrike Langer
 
von unserer Mitarbeiterin Ulrike Langer

Haßfurt — Wieder einmal haben Caro und Andi Obieglo vom Duo "Carolin No" eine Tournee beim Kulturamt in Haßfurt gestartet. Galten "Carolin No" bei ihrem ersten Auftritt in Haßfurt 2011 noch als Geheimtipp, so haben sie sich inzwischen einen klangvollen Namen gemacht. Ihrer großartigen, berührenden und facettenreichen Musik entsprechend, wurden sie beim ersten Konzert ihrer "Backstage-Tour" zusammen mit dem Cellisten Tilmann Wehle in der Stadthalle in Haßfurt vom Publikum regelrecht gefeiert.

Hinter den Kulissen

Rechtzeitig zum Beginn der Tour mit 40 Konzerten ist auch das neue Album "Backstage" erschienen, das auf der "Favorite-Sin"-Tour 2013 entstanden ist und die Hörer hinter die Kulissen entführt. "Es ist unser persönlicher Soundtrack aus der Zeit zwischen September 2013 und September diesen Jahres, und wir hoffen, dass es auch Euer Soundtrack wird", erzählte die junge, sympathische wie ausdrucksstarke Sängerin. Dieser Wunsch dürfte angesichts der hinreißenden Stimme von Caro, des faszinierenden Klavier-, Gitarren- und Slidegitarrenspiels ihres Mannes Andi und der wunderbaren Elegie von Tilmann Wehle bei den Fans sicher in Erfüllung gehen. Zumal ihre Songs auch durch die Musik vieler Freunde, darunter der Kontrabassist Felix Wiegand, eine klangliche Bereicherung erfahren, die bei den Konzerten zum Live-Auftritt eingespielt wird.

Wunderbare Mischung

Was das Duo auszeichnet, ist eine wunderbare Mischung aus anspruchsvollem Pop in der Manier der Liedermacher, mit Elementen aus Klassik, Electro, Jazz, Blues und Country und offenen Songformen. Nicht nur, dass Caro und Andi in ihren selbst verfassten poesievollen Texten etwas zu sagen haben und dies auch noch in perfektem Englisch oder in deutscher Sprache ausdrücken. Auch ihre danach ausgerichtete Musik lässt keine Wünsche offen. Jeder Ton ist mehr als Musik, jede Melodie ist mehr als Gefühl, jedes Lied ist Leben, von innen nach außen gekehrt, und jede, auf außergewöhnliche Art betonte Silbe eine Offenbarung.
Caro Obieglo, die jedes Wort zelebriert, verfügt über eine Stimme und Ausdrucksweise, die unglaublich anrührt. So hängt man an ihren Lippen, über die sich die Töne ergießen: manchmal wie ein perlender Bach, manchmal wie ein gefühlvoller, ruhiger Strom und manchmal wie ein wilder Wasserfall. Nicht nur in den leisen, fast gehauchten Passagen oder in den melancholischen Balladen, sondern auch, wenn ihre Stimme hart und laut wird, ist sie Gesang pur. Das "Hauptinstrument" von Caro Obieglo ist zwar ihre schöne, inzwischen deutlich gereifte Stimme. Doch sie begleitet sich auch immer wieder am Akkordeon, an der Ukulele, am Klavier oder an der Gitarre.

Akzente

Ihr Mann Andi Obieglo ist ein sensibler Musiker, der seine Kunst in den Dienst der Stimme stellt und dennoch seine Ideen sprudeln lässt. Ihm sind deutliche, akustische oder elektronische Akzente sowie Klangorgien an seinen verschiedenen Instrumenten zu verdanken, die auch durch das Zusammenspiel mit musikalischen und bildhaften Videoeinspielungen die Poesie der Texte unterstreichen. Dem passt sich das sinnliche, lyrische Spiel des Cellisten Tilmann Wehle perfekt an.
"Dieses Konzert war super. Die Stimme von Caro ist einfach wunderschön und ihr Blues am Akkordeon gefällt mir sehr", sagte Marie-José Hau aus Wülflingen, die wie alle anderen Zuhörer so lange Beifall klatschte, bis das Trio noch drei Zugaben spielte. "Mir hat auch das perfekte Zusammenspiel aller Instrumente imponiert, die sich irrsinnig zurücknehmen, um der Stimme Raum zu geben." Ein besonderes Lob sprach sie dem Kulturamt aus, das den großen Saal mit kleinen Tischen bestückt hatte. "Das war richtig kuschelig und hat zu dem Abend hervorragend gepasst", so Marie José Hau.

"Persönlich angesprochen"

Auch ein Ehepaar, das aus Bayreuth gekommen war, fühlte sich sehr wohl. "Wir sind schon lange Fans von ,Carolin No' und mir gefällt, dass ich das Gefühl habe, mit jedem ihrer Lieder persönlich angesprochen zu sein", erzählte Jeannette Höhn. "Wir können zu dieser Musik träumen", ergänzte ihr Mann Roland. "Sie kommt von Herzen und geht zu Herzen."





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