Forchheim

CSU ruft bei FW "Befremden" hervor

Vor der Oberbürgermeister-Stichwahl am 20. März zwischen dem CSU/JB-Kandidaten Ulrich Schürr und Uwe Kirschstein (SPD) reklamiert die CSU die Stimmen der Fr...
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Vor der Oberbürgermeister-Stichwahl am 20. März zwischen dem CSU/JB-Kandidaten Ulrich Schürr und Uwe Kirschstein (SPD) reklamiert die CSU die Stimmen der Freien Wähler für sich - und die FW protestieren dagegen.
CSU-Fraktionschef Udo Schönfelder betont, dass die FW-Position in der Wohnbaupolitik "sich absolut mit der Sichtweise unserer CSU-Stadtratsfraktion deckt". Ähnliche thematische Schnittmengen gebe es beispielsweise bei der Thematik Verkehrsentlastung (Südumgehung Ostspange).
FW-Fraktionschef Manfred Hümmer ärgert sich über diese Aussage von Udo Schönfelder: Die Freien Wähler Forchheim hätten sich in einer Sondersitzung mit der Frage einer eventuellen Positionierung für einen der beiden Stichwahl-Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters beschäftigt. "Der öffentliche Vorstoß des CSU-Fraktionsvorsitzenden Udo Schönfelder, die Freien Wähler samt ihrer Unterstützer eigenmächtig und unautorisiert dem eigenen Lager einzuverleiben, löste starke Befremdung aus", sagt Hümmer.


Schulterschlüsse

Schönfelder wiederum betont, dass es sich hier nicht um eine Einverleibung handele: "Ich bin dankbar für diese zumindest themenspezifischen Schulterschlüsse im Sinne der Sache." Es sei hinsichtlich der Stichwahl wichtig, dass die "Wähler oder auch bislang Unentschlossene erkennen, welcher Stichwahl-Kandidat für welches Thema steht".
In besagter Sondersitzung haben sich die Freien Wähler gegen eine als "Bevormundung" empfundene Wahlempfehlung ausgesprochen. Die FW verzichten deshalb darauf. Sie rufen die Bürger lediglich auf, "von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen". Außerdem appellieren sie an die Stichwahlkandidaten Schürr und Kirschstein, "ihre Wahlversprechen in Sachen Transparenz und frühzeitige Beteiligung unabhängig vom Wahlausgang einzulösen."


Masterplan gefordert

Hümmer betont nach der Sondersitzung, dass die FW "auch weiterhin das konstruktiv-kritische Regulativ im Stadtrat sein" wollten. Sie fordern eine "alsbaldige Umsetzung der thematischen Schnittmengen aller vier Kandidaten" der OB-Wahl. Zudem fordern die FW, den künftigen Oberbürgermeister auf, "sich mit Vertretern aller Fraktionen und Gruppierungen im Rahmen einer Klausurtagung auf einen gemeinsamen Masterplan für die Entwicklung der Stadt Forchheim zu verständigen." roe















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