Bamberg

Bahnsinn plädiert für seinen "Bamberger Weg"

Im Zuge der jüngsten Diskussionen um den Trassenverlauf beim Bahnausbau in Bamberg, unter anderem bei der Bürgerinformation am 16. Februar, macht sich Bahns...
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Im Zuge der jüngsten Diskussionen um den Trassenverlauf beim Bahnausbau in Bamberg, unter anderem bei der Bürgerinformation am 16. Februar, macht sich Bahnsinn-Bamberg noch einmal für seinen "Bamberger Weg" stark: die getunnelte Güterzugumfahrung mit Westanbindung und Hafenanschluss. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Herbert Meyer, kritisiert mit Nachdruck in einer Mitteilung an den FT, dass diese - nach seiner Einschätzung - "beste Lösung für Bamberg" ohne vorherige gutachterliche Prüfung am 27. April 2016 vom Bamberger Stadtrat ausgeschlossen wurde. Mittlerweile seien nur noch die "beiden schlechtesten Varianten übrig geblieben": der bergmännische Tunnel und die oberirdische Durchfahrt der Güterzüge. Die Gefahr, den ICE-Halt einzubüßen, die Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) immer wieder in den Raum stelle, wenn die Trasse nicht direkt durch die Stadt führt, sieht der Bahnsinn-Sprecher nicht und verweist auf die schriftliche Mitteilung der Deutschen Bahn aus dem vergangenen Jahr, wonach der ICE stündlich in Bamberg stoppen wird - unabhängig von der Trassenführung.
Mit der endgültigen Bewertung der beiden Varianten wurde vom Stadtrat nun ein Institut in Stuttgart beauftragt. Doch bereits bevor das Ergebnis dieses Gutachtens vorliegt, legt sich die CSU-Stadtratsfraktion auf den Ausbau im Bestand fest, das heißt laut Bahnsinn "auf die oberirdische Durchfahrt der Güterzüge hinter bis zu fünf Meter hohen Lärmschutzwänden". Angesicht dieser Entwicklung sei in Bamberg ernsthaft zu überlegen, wettert Meyer zum Abschluss, "ob man nicht ein Gutachten in Auftrag geben soll, das feststellt, ob sich Bamberg weiterhin einen Stadtrat leisten kann, dessen politischer Wille nichts mehr mit dem Willen der Bürger zu tun hat." red
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