Ansbach
Internetbetrug

Ansbach: Üble Betrugsmasche im Internet bringt Frau um 20.000 Euro

Eine Frau fiel auf eine Betrugsmasche im Internet rein. Ein vermeintlicher Geliebter brachte sie dazu, rund 20.000 Euro ins Ausland zu überweisen.
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Eine vermeintliche Internet-Liebe entpuppte sich als dreister Betrüger. Foto: imago/Steinach.
Eine vermeintliche Internet-Liebe entpuppte sich als dreister Betrüger. Foto: imago/Steinach.
Einer üblen Betrugsmasche im Internet ist eine Frau aus Mittelfranken zum Opfer gefallen. Im April hatte sie in einer Online-Partnerbörse einen Mann kennengelernt. Dieser gab vor, amerikanischer Soldat zu sein. Es entwickelte sich eine virtuelle Liebesbeziehung zwischen den beiden.

Die 50-jährige Frau nahm infolge mehrmals Pakete mit Elektronikartikeln an und schickte diese an einen vermeintlichen Bekannten ihres Geliebten weiter.

Im Juni dann versprach der angebliche US-Soldat der Frau, ihr seine anstehende Armee-Abfindung von mehereren Hunderttausend US-Dollar zu schenken. Für Gebühren und Zoll überwies die gutgläubige Mittelfränkin in mehreren kleinen Transaktionen insgesamt rund 20.000 Euro auf ausländische Konten.

Als die Frau dann Rechnungen in Höhe von 5.000 Euro für die vorher weitergeleiteten Elektronikartikel erhielt, wurde ihr klar, dass sie einem Betrüger zum Opfer gefallen war. Die Kriminalpolizei Ansbach nahm die Ermittlungen auf.



Die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht, höhere Geldbeträge an Personen zu überweisen, die man nur über das Internet kennt. Wer Zweifel an bestehenden Internetbekanntschaften hat, kann sich an die zuständige Polizeiinspektion wenden.
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