Feuchtwangen
Belästigung

Frauen in Bierzelt in Feuchtwangen begrapscht? Polizei sucht nach möglichen Opfern

In einem Bierzelt in Feuchtwangen im Landkreis Ansbach sollen Frauen von einem jungen Mann belästigt worden sein. Die Polizei sucht nach diesen Opfern.
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Das Problem der Polizei ist nun,  dass sie einen Tatverdächtigen hat, diesem aber eine Straftat nicht mit der erforderlichen Sicherheit vorwerfen kann. Symbolbild: Christopher Schulz
Das Problem der Polizei ist nun, dass sie einen Tatverdächtigen hat, diesem aber eine Straftat nicht mit der erforderlichen Sicherheit vorwerfen kann. Symbolbild: Christopher Schulz
Die Polizei ist nach deren Bericht auf der Suche nach einem oder mehreren Opfern, die nach bislang etwas widersprüchlichen Aussagen von einem jungen Nordafrikaner belästigt worden sein soll. Demnach wurde der Sicherheitsdienst in einem Bierzelt in Feuchtwangen im Landkreis Ansbach am Montag kurz vor 23.00 Uhr benachrichtigt, dass ein junger Mann eine Frau umarmt und an den Hintern gefasst hätte.


Mann wurde festgehalten

Während die Frau das Festzelt verließ, konnte der Mann festgehalten und an die Polizei übergeben werden. Auf der Suche nach Zeugen wurde der Vorfall für die Beamten noch unklarer. Während eine jüngere männliche Gruppe, die die Szene angeblich alle mitbekommen hatten, erklärten, dass "da nichts Anzügliches gewesen wäre", bekräftigte eine andere Zeugin den Verdacht. Sie habe gesehen, wie genau dieser junge Mann sich auch an eine Frau anschmiegen wollte. Daraufhin sei er von ihrem Begleiter zurechtgewiesen worden.



Opfer sollen sich bei Polizei melden

Das Problem der Polizei ist nun, dass sie einen Tatverdächtigen hat, diesem aber eine Straftat nicht mit der erforderlichen Sicherheit vorwerfen kann. Deshalb bitten die Beamten mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 9852/67150 zu melden, um die Vorkommnisse konkretisieren zu können.

Nur bei einem konkreten Verdacht besteht die Möglichkeit, entsprechend auf einen potenziellen Täter einwirken und beweiskräftig ermitteln zu können. Die Polizei nimmt derartige Vorfälle sehr ernst und hat für den letzten Festtag schon ein Betretungsverbot für den 22-jährigen Mann ausgesprochen, damit sich ähnliches nicht wiederholt.
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