Herrieden
Rücksichtlos

Verkehrsrowdy im Kreis Ansbach: Erst Unfall verursacht und dann zugeschlagen

Ein Verkehrsrowdy hat bei Herrieden am Donnerstag für Unruhe auf der Straße gesorgt. Er baute einen Unfall und wurde dann noch handgreiflich.
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Ein Verkehrsrowdy hat bei Herrieden am Donnerstag für Unruhe auf der Straße gesorgt. Er baute einen Unfall und wurde dann noch handgreiflich. Symbolbild:Patrick Seeger/dpa
Ein Verkehrsrowdy hat bei Herrieden am Donnerstag für Unruhe auf der Straße gesorgt. Er baute einen Unfall und wurde dann noch handgreiflich. Symbolbild:Patrick Seeger/dpa
Ziemlich rüpelhaft verhielt sich nach den vorliegenden Erkenntnissen ein 30-jähriger Pkw-Fahrer, der am Donnerstagnachmittag bei Herrieden einen Verkehrsunfall verursachte. Dies berichtet die Polizei.

Wie der Polizei durch Zeugen bekannt wurde, fiel der Mann bereits kurz vor dem folgenden Zusammenstoß auf, als er aus Richtung Reichenau kommend in Lammelbach mit recht hoher Geschwindigkeit in der Ortschaft einen vorausfahrenden Pkw überholte.

Im weiteren Verlauf schloss er nun kurz nach Leibelbach recht nah auf einen von einem 35-Jährigen gesteuerten Pkw auf, der wegen eines äußerst rechts im Einsatz fahrenden Mähfahrzeug und herrschenden Gegenverkehrs seine Geschwindigkeit reduzieren musste. Als dieser dann zum Überholen ansetzte, "quetschte" sich der dahinterfahrende 30-Jährige links vorbei, so dass kurzzeitig drei Fahrzeuge nebeneinanderfuhren.

Der 35-Jährige bremste nun stark ab um dem Überholenden ein Wiedereinscheren nach rechts zu ermöglichen. Dieser scherte auch abrupt ein um allerdings sofort danach seinerseits stark abzubremsen, um noch rechtzeitig nach links in Richtung Brünst abbiegen zu können.

Dies war nun zu viel des Guten, der Nachfolgende konnte nicht mehr verhindern, dass er den Kontrahenten in die linke Seite fuhr. Dieser war offenbar nicht zu bremsen. Kaum ausgestiegen, zeigte er seinem Unfallgegner den Mittelfinger und schlug ihm sogar noch mehrmals mit der Faust gegen den Kopf.

Den Ordnungshütern bleibt es nun überlassen, anhand der vorhandenen Zeugen und Beteiligten ein klares Ablaufbild zu schaffen. Hierzu ergeht auch der Aufruf, dass weitere Passanten, welche die Szenerie beobachteten und Wahrnehmungen machten, diese unter der Tel.-Nr. 09852/6715-0 zu Protokoll zu bringen.
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