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Offizielle Anfrage

Schloss-Sanierung in Pappenheim: Was ist mit den Fördergeldern geschehen?

Im Kleinkrieg in Pappenheim um Fördergelder für eine Schloss-Sanierung fordert die Nürnberger Abgeordnete Helga Schmitt-Bussinger (SPD) Klärung.
Blick auf das neue Schloss in Pappenheim: In dem mittelfränkischen Ort hat sich ein bizarrer Kleinkrieg um Fördergelder für eine Schloss-Sanierung entwickelt. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Im Kleinkrieg in Pappenheim um Fördergelder für eine Schloss-Sanierung fordert die Nürnberger Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger (SPD) die Staatsregierung zur Klärung auf. Sie stellte dafür nach Angaben vom Freitag eine schriftliche Anfrage mit 16 Punkten.

Sie will wissen, wie Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro verwendet wurden, die Albrecht Graf von und zu Egloffstein zur Sanierung des Neuen Schlosses zugesagt worden seien. Bund, Freistaat, Bayerische Landestiftung und die Stadt Pappenheim beteiligen sich an der Sanierung.


Wurde die falsche Fassade des Schlosses saniert?

Das Schloss ist im Besitz der gräflichen Familie und Sitz der gräflichen Verwaltung. Aus Sicht der Kommune hat sich die Grafschaft bei der Sanierung nicht an vertragliche Vereinbarungen gehalten. Entgegen den Abmachungen sei in einem der Bauabschnitte nicht die Fassade des Schlosses zum Marktplatz hin saniert worden, sondern die unzugängliche Rückseite. Die Stadt weigerte sich daraufhin, weitere Zuschüsse freizugeben.

"Es ist völlig nachvollziehbar, dass die Stadt Pappenheim wissen möchte, was mit dem Geld bisher geschehen ist, bevor weitere Mittel an Herrn von und zu Egloffstein weitergereicht werden", sagte Schmitt-Bussinger. Auch die Steuerzahler hätten ein Recht darauf, zu erfahren, was mit ihren Steuergeldern geschieht.
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