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ANregiomed

Externes Management soll Ansbacher Klinikverbund aus Krise führen

Der wirtschaftlich ins Trudeln geratene Ansbacher Klinikverbund ANregiomed soll von einem externen Management aus der Krise geführt werden.
Seit Wochen gibt es Kritik an der Leitung der Bezirkskliniken Mittelfranken - die weisen diese bislang zurück. Nun verlangt das Innenministerium Antworten. Symbolbild: Jan-Peter Kasper/dpa
 
von DPA
Erste Weichen dafür will der Verwaltungsrat an diesem Mittwoch stellen, teilte ein Sprecher des aus vier Kliniken bestehenden Krankenhausverbundes am Dienstag in Ansbach mit.

Bei der Sitzung sollen auch die Gründe für die wirtschaftliche Schieflage des Klinikverbundes und die genaue Höhe der aufgelaufenen Verbindlichkeiten geklärt werden. Bisher war von rund 100 Millionen Euro die Rede.
Die wachsende Schuldenlast und verschiedene Ungereimtheiten hatten am 4. Januar zum Rücktritt von ANregiomed-Vorstandsmitglied Claudia B. Conrad geführt. Der defizitär arbeitende Klinikverbund wird seitdem vom Verwaltungsratschef und Ansbacher Landrat Jürgen Ludwig (CSU) geleitet.

Bei den verantwortlichen Politikern hatten die im Vorjahr mehrfach nach oben korrigierten Angaben über Verbindlichkeiten und das Jahresdefizit 2016 zu Irritationen geführt. Die frühere Klinikchefin hatte anfänglich von einem Jahresdefizit von 4,5 Millionen Euro gesprochen, am Ende war von rund 15 Millionen Euro die Rede.
Dem 2013 von Stadt und Landkreis Ansbach gegründeten Klinikverbund gehören die Kliniken Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg an. Die rund 2500 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 40 000 stationäre und 90 000 ambulante Patienten. Die Krankenhäuser hatten sich von dem Verbund mehr Wirtschaftlichkeit versprochen.
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