Ansbach
Prozess

Attacke auf Bundespolizisten in Ansbach - Angeklagter schweigt vor Gericht

Mit einem spitzen Gegenstand soll der Angeklagte einen Bundespolizisten attackiert und verletzt haben. Jetzt steht er dafür vor Gericht.
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Ein Mann steht seit Dienstag vor dem Landgericht Ansbach, weil er einen Bundespolizisten mit einem spitzen Gegenstand attackiert haben soll. Symbolbild: Christopher Schulz
Ein Mann steht seit Dienstag vor dem Landgericht Ansbach, weil er einen Bundespolizisten mit einem spitzen Gegenstand attackiert haben soll. Symbolbild: Christopher Schulz
Er soll im vergangenen Oktober einen Bundespolizisten hinterrücks attackiert haben - zum Auftakt des Prozesses hat ein angeklagter 19-Jähriger zu den Beschuldigungen eisern geschwiegen. Sein Anwalt erklärte am Dienstag vor dem Landgericht Ansbach, sein Mandant werde zum Vorwurf des versuchten Mordes keinerlei Angaben machen und auch keine Fragen beantworten.

Der damals 18 Jahre alte Angeklagte soll im April 2016 einen Bundespolizisten von hinten mit einem spitzen Gegenstand angegriffen haben. Der Polizist stürzte eine Treppe herunter und erlitt verschiedene Verletzungen.
Nach Angaben des Opferanwalts Wolfgang Staudinger ist der attackierte Bundespolizist traumatisiert und deshalb noch immer nicht in der Lage, seinen Dienst anzutreten. "Mein Mandant hat zwei Mal versucht, seine Dienstuniform anzuziehen. Aber er konnte einfach nicht zur Arbeit geben", berichtete der Anwalt. Der Polizeibeamte sollte noch im Laufe des Dienstags als Zeuge vernommen werden.
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