Cham
Glosse

Oberpfälzer Geldeintreiber trinken und zerstören mehr als ein Glas zu viel

Scherben bringen Glück. Nur Geldeintreibern nicht.
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Manch einer geht für Geld mit dem Kopf durch die Wand - oder mit der Faust durch die Glastür. Foto: Oliver Berg, dpa
Manch einer geht für Geld mit dem Kopf durch die Wand - oder mit der Faust durch die Glastür. Foto: Oliver Berg, dpa
Wer Schulden nicht zurückzahlen kann, sollte sich gut überlegen, wessen Geduld er da strapaziert. Während sich keiner gern mit russischen Inkasso-Unternehmen oder deutschen Finanzbehörden anlegt, galten oberpfälzische Geldeintreiber bislang als harmlos.
Doch zwei angetrunkene 28-Jährige haben in Cham bewiesen, dass auch der Oberpfälzer nicht gern auf sein Diridari wartet. Weil die Männer zwölf Euro Schulden von einem Bekannten einfordern wollten, zerstörten sie mit der Faust eine Glastür in einem Mehrfamilienhaus. Als die beiden merkten, dass sie sich an der falschen Wohnungstür befanden hatten, wiederholten sie das Prozedere ein Stockwerk tiefer. Den Schuldner trafen die beiden in der richtigen, aber leeren Wohnung aber auch nicht an. Dafür hatten sie Sachschaden in Höhe von 200 Euro verursacht, aufgrund des nicht gerade geräuscharmen Treibens stand die Polizei auf der Matte, und zu allem Überfluss hatte sich einer der Geldeintreiber noch an der Hand verletzt. Dass Scherben in aller Regel Glück bringen, tröstet die Männer sicher auch nicht.
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