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Dialekt

Landtag kämpft für fränkischen Dialekt

Der Landtag setzt sich für die Dialekte in Franken und Schwaben ein. Die Fraktionen stimmten für eine Gleichstellung der Dialekte bei der Mundartforschung.
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Der Landtag setzt sich in seltener Einmütigkeit für die Dialekte in Franken und Schwaben ein. Symbolfoto: David Ebener/dpa
Der Landtag setzt sich in seltener Einmütigkeit für die Dialekte in Franken und Schwaben ein. Symbolfoto: David Ebener/dpa
Der Landtag setzt sich in seltener Einmütigkeit für die Dialekte in Franken und Schwaben ein. In einer Sitzung des Wissenschaftsausschusses am Mittwoch stimmten alle Fraktionen für die Gleichstellung aller Dialekte bei der Mundartforschung im Freistaat.

Konkret wird die Staatsregierung per Antrag aufgefordert, "im Rahmen vorhandener Stellen und Mittel und im Benehmen mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften auf eine Personalsituation hinzuwirken, die der wissenschaftlichen Erschließung der fränkischen und schwäbischen Dialekte den gleichen hohen Stellenwert einräumt wie den Arbeiten am Bayerischen Wörterbuch". Der entsprechende CSU-Antrag wurde im Ausschuss einstimmig angenommen. Für die Arbeiten am "Fränkischen Wörterbuch" gebe es bisher weniger Personal.

Ein Antrag der SPD mit dem Ziel, für ausreichend - sprich zusätzliche - finanzielle Mittel zu sorgen, fand dagegen keine Mehrheit. Die CSU wollte sich derzeit nicht auf zusätzliches Geld beziehungsweise zusätzliche Stellen festlegen lassen. Darüber soll im Rahmen der nächsten Haushaltsverhandlungen beraten und entschieden werden.
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