Mainstockheim
Renovierung

Sanierung des Schlosses Ebracher Hof

Stolz und Freude: Die Innenrenovierung des Seniorenheimes Schloss Ebracher Hof in Mainstockheim wurde erfolgreich beendet.
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Zum Abschluss der Innenrenovierung trafen sich Eigentümer, Mitarbeiter, Unternehmer und Freunde im Innenhof des Schlosses Ebracher Hof.  Foto: G. Bauer
Zum Abschluss der Innenrenovierung trafen sich Eigentümer, Mitarbeiter, Unternehmer und Freunde im Innenhof des Schlosses Ebracher Hof. Foto: G. Bauer
Mit einer Feierstunde im Innenhof des Seniorenheimes Schloss Ebracher Hof in Mainstockheim fanden umfangreiche Innenrenovierungsarbeiten ihren Abschluss.
Eigentümerin Gabriele Brandner erinnerte, dass ihre Eltern das Schloss 1961 erworben haben. Seit der Inbetriebnahme als Altenheim fließe jeder gewonnene Cent in den Erhalt des Hofes - so wie es einst auch die Zisterzienser als Gründer praktiziert hätten. Bei einem Investitionsvolumen von 2,1 Millionen Euro gehe der Erhalt bei 8700 Stunden Eigenleistung trotz der Zuschüsse zu Lasten der Familie. Zu Beginn vorhandene Ängste seien jedoch spürbarem Stolz gewichen.


Mit Würde altern

Geschäftsführer Peter Brandner wollte die Silbe "alt" in der Bezeichnung Altenheim nicht negativ besetzt sehen, denn "alt" bedeute auch etwas Schönes und sei zwischen Menschen und Gebäude vergleichbar. Beide seien markant und gingen mit Würde in die Zukunft.
Architekt Walter Böhm dankte für den Umgang miteinander. Sein Erstauftrag lautete lapidar: "Es muss etwas passieren". Dann begann die Dachrenovierung - der Fledermauspopulation wegen im Winter und unter einem Schutzdach. Viele Aufgaben folgten, wie Böhms Kollegin Cathrin Löffler ausführte. Ihre regelmäßigen Baustellenbesichtigungen habe sie nie als Arbeit empfunden.
Landrätin Tamara Bischof sprach von echten Herausforderungen, auch wegen geltender gesetzlicher Bestimmungen. Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs vermutete, dass zwar ein Bauabschnitt geschafft sei, das Projekt aber wohl nie ende. Der Ebracher Hof sei eine Institution, die erlaube, dass Bürger der Gemeinde wohnortnah unterkommen. Das Haus verfügt nach dem Umbau über 60 Plätze, früher waren es 67.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat das Projekt mit insgesamt 150 000 Euro gefördert. Pfarrer Claus Deininger und Diakon Lorenz Kleinschnitz segneten und weihten das Haus. bag
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