Ausbildung

Spitzenverdiener sind Fluglotsen

Eine Auswertung unter ehemaligen Auszubildenden zeigt, dass Fluglotsen anschließend zu den Spitzenverdienern gehören.
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Wer eine Ausbildung machen möchte und auf das Gehalt schaut, sollte Fluglotse werden. Die Experten verdienen überdurchschnittlich gut.  Foto: Boris Roessler/dpa
Wer eine Ausbildung machen möchte und auf das Gehalt schaut, sollte Fluglotse werden. Die Experten verdienen überdurchschnittlich gut. Foto: Boris Roessler/dpa
Geht es Auszubildenden nur um das Gehalt, sollten sie sich für eine Ausbildung als Fluglotse entscheiden. Sie verdienen später mitunter mehr als 60 000 Euro pro Jahr. Das zeigt die Statistik der Gehaltsdatenbank Compensation Partner. Sie gehören damit zu den Spitzenverdienern.
Berufe im Bereich Kundenservice und Logistik werden mit mehr als 39 000 Euro entlohnt. Frisöre, Kosmetiker, Kellner und Zahnarzthelfer bekommen hingegen die niedrigsten Gehälter mit weniger als 21 000 Euro jährlich.
Auch Pflege-Personal wird schlechter entlohnt: Angestellte verdienen im Durchschnitt 24 657 Euro brutto pro Jahr.

Wie gut ein Beruf entlohnt wird, hängt laut Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung stark von der gewerkschaftlichen Macht der Arbeitnehmer ab. "Wenn Fluglotsen knapp sind, steigen die Löhne relativ stark, und über Streiks können sie höhere Gehälter fordern. Altenpfleger hingegen sind weniger gewerkschaftlich organisiert. Da wird Fachkräftemangel beklagt, aber es fehlt die Macht, bessere Löhne durchzusetzen", erklärt der Wissenschaftler. dpa-mag
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