Ausbilder in der Region

Traumjob Mediengestalter

Die Ausbildung zum Mediengestalter ist rein schulisch oder dual möglich. Viele arbeiten nach dem Abschluss frei.
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Marvin Hoffmann hat nach Ansicht vieler Jugendlicher einen Traumjob. Er lernt Mediengestalter in Digital und Print.  Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Marvin Hoffmann hat nach Ansicht vieler Jugendlicher einen Traumjob. Er lernt Mediengestalter in Digital und Print. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Mediengestalter Digital und Print ist für viele Jugendliche ein Traumberuf. Irgendwas mit Medien zu machen, finden viele immer noch schick. "Kreativ sein muss man nur bedingt", stellt Andreas Okroy von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin klar. Vielmehr gehe es darum, Aufträge präzise und den Vorgaben des Kunden entsprechend auszuführen.
Die Fachkräfte gestalten Flyer, Kataloge, Broschüren, Grafiken, Webseiten: im Prinzip fast alle Arten von Medienprodukten. "Mediengestalter sind die Exekutive. Wir setzen Ideen und Entwürfe praktisch um", sagt Marvin Hoffmann. Er arbeitet bei der Kommunikationsagentur "A Vitamin". Sein Arbeitsplatz ist sein Rechner. Dort setzt er mit spezieller Software Broschüren um, baut mit einem anderen Programm Grafiken oder bereitet sie auf.


Schulisch oder dual

Die Ausbildung ist rein schulisch oder dual möglich, in Schule und Betrieb. Während die Schulen in der Regel Geld kosten, erhalten Auszubildende im dualen System eine Vergütung. Die liegt in den westlichen Bundesländern laut Bundesinstitut für Berufsbildung im ersten Lehrjahr bei rund 852 Euro pro Monat (Ost: 808) und steigt im dritten Lehrjahr auf 970 Euro (Ost: 922).
Gut 3000 Azubis haben laut Bundesverband Druck und Medien 2015 eine duale Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print begonnen. Betriebe bilden zunehmend für den Eigenbedarf aus, beobachtet Okroy. "Bei guter Leistung ist die Chance zur Übernahme da." Der IHK-Fachmann sagt aber auch: Viele Mediengestalter machen sich nach der Ausbildung selbstständig, weil sie nicht gleich Arbeit finden.
dpa-mag
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