Kronach
Ausbildungsmesse Kronach

Rekordbeteiligung an der Ausbildungsmesse

Auszubildende geben Auskunft: Die Siegmund-Loewe-Realschule in Kronach lädt am Samstag, 6. Mai, zur fünften Ausbildungsmesse ein.
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Für Firmen ist die Ausbildungsmesse eine ideale Plattform.  Fotos: Heike Schülein
Für Firmen ist die Ausbildungsmesse eine ideale Plattform. Fotos: Heike Schülein
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Am Samstag, 6. Mai, 10 bis 13 Uhr, findet die nunmehr fünfte Ausbildungsmesse der Siegmund-Loewe-Realschule statt. Diese freut sich über eine Rekordbeteiligung: Über 40 regionale Unternehmen und Institutionen stellen sich und ihre Ausbildungsberufe vor.
Die Ausbildungsmesse richtet sich vor allem an Schüler und Schülerinnen der achten und neunten Jahrgangsstufe sowie deren Eltern. Zwischen 10 und 13 Uhr gibt es für diese zahlreiche Informationsmöglichkeiten aus erster Hand rund um die Themen Berufe und Ausbildung. Behörden, Firmen und Schulen präsentieren sich mit ihren Infoständen in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums. Einige von ihnen werden auch in mehreren Klassenzimmern verschiedene Ausbildungsberufe in Kurzvorträgen näher erläutern. Willkommen sind auch Schüler anderer Schulen.


Auszubildende geben Auskunft

Eine Besonderheit der Messe ist es, dass die meisten Firmen auch Auszubildende mitbringen werden. Häufig handelt es sich dabei sogar um Absolventen der Siegmund-Loewe-Realschule. "Dadurch fällt es den Schülern erfahrungsgemäß leichter, Kontakt aufzunehmen und Fragen zu stellen", weiß der Hauptorganisator und Beratungslehrer an der RS II, Ralf Müller. Interessant sei es, so Ralf Müller, zu sehen, welche Entwicklung die jungen Leute genommen hätten. So stellten manche von ihnen in Vorträgen ihre Ausbildungsberufe vor und ständen dabei quasi wie Lehrer vor der Klasse.
Wie der Schulleiter der Siegmund-Loewe-Schule, Uwe Schönfeld, bereits bei der letzten Ausbildungsmesse vor zwei Jahren betonte, liege das Hauptaugenmerk der Schule in einer zweigleisigen Ausbildung - zum einen für den Besuch weiterführender Schulen und zum anderen für die Vorbereitung auf die Berufsausbildung. In diesem Zusammenhang organisiere die RS II Betriebsbesichtigungen, Praktika und stehe in Kooperation mit externen Partnern. "Viele Realschulen machen das, aber nur wenige initiieren selbst eine eigene Ausbildungsmesse", erklärte er stolz.


Optimale Plattform

Laut dem Realschuldirektor hätten sich die Vorzeichen für die Ausbildungsmessen in den letzten Jahren verändert. Während Unternehmen einstmals aus einer Masse an Bewerbungen die Qual der Wahl gehabt hätten, suchten sie heute händeringend engagierte Auszubildende. Den Ausstellern biete sich mit der Messe eine optimale Plattform, um für den Nachwuchs zu werben. Die Veranstaltung sei für sie ideal, sich in der Öffentlichkeit attraktiv zu präsentieren und damit auch zu zeigen, dass man auf den beruflichen Nachwuchs aus der Region setzt. Die Schüler wiederum könnten sich individuell informieren und Kontakte knüpfen. "Besonders die Möglichkeit, sich von etwa gleichaltrigen Auszubildenden über die verschiedenen Berufswege beraten zu lassen, kommt sehr gut an und überwindet so manche Hemmschwelle - eine klassische Win-Win-Situation also für beide Seiten", freute sich Uwe Schönfeld. Maßgeblich verantwortlich für den "Luxus", dass die Firmen sogar in die Schule kommen, sei Ralf Müller. Ihm dankte Schönfeld für die Organisation ebenso wie allen weiteren Helfern, ohne die das Event in dieser Form nicht zu realisieren wäre. hs
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