Bamberg

Prüfungsangst – Was tun?

So ein Blackout besucht einen immer zum günstigsten Zeitpunkt: in der Prüfung. Wer solche Besuche nicht schätzt, für den gibt`s hier ein paar Gegenmittel.
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Studentin
Der Juli naht in großen Schritten und somit auch der Beginn der Klausurenphase. Während der Eine noch ganz locker mit dem Lernstoff umgeht, verfällt der Andere schon in Panik oder bekommt gar Angstzustände – und das nicht nur Studienanfänger. Kein Wunder, hängt von so manchem Ergebnis auch einiges ab. Doch was kann man gegen Prüfungsangst machen?

Gute Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung kann schon etwas an Angst nehmen. Die Gewissheit, dass man gelernt hat und den Stoff beherrscht. Das muss jedoch auch dem Kopf deutlich gemacht werden. Sollte man doch einmal durch eine Prüfung fallen, lässt sich diese wiederholen. Eine solche Wiederholung ist also kein Weltuntergang, sondern eine zweite Chance, eine gute Note zu bekommen.

Unnötigen Stress vermeiden
Nicht genau wissen, wo die Prüfung stattfinden wird? Dieser unnötige Stress lässt sich leicht vermeiden. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum und suchen Sie den Ort gegebenenfalls schon einmal im Vorfeld auf. Stellen Sie sich am Prüfungstag einen Wecker (oder mehrere) rechtzeitig, sodass Sie genug Zeit haben zu frühstücken und dann auch für den Weg zum Prüfungsraum. Falls Sie hierzu mit Verkehrsmitteln anreisen müssen, rechnen Sie genug Zeit ein, damit Sie nicht schon vorher abgehetzt sind. Ihre Tasche mit Stiften, Studentenausweis und gegebenenfalls Personalausweis, Uhr und Taschenrechner sollten Sie schon am Tag zuvor packen, dann vergessen Sie garantiert nichts.

Entspannung
Ruhepausen gehören zum Lernen dazu, denn das Gehirn muss die Informationen erst verarbeiten. Frische Luft ist genauso wichtig. Es bringt wenig, sich stundenlang in ein Zimmer zu setzen und zu lernen.
Entspannungsübungen und Atemtechniken können dabei helfen, vor der Prüfung nicht mehr ganz so nervös zu sein. Allerdings setzt der Erfolg solcher Übungen nicht sofort ein, sondern muss im Vorfeld schon praktiziert werden. Sport ist auch eine Alternative, um sich abzureagieren und einen klaren Kopf zu bekommen.

Positiv denken
Sich einzureden, dass man bestimmt versagen wird, hilft niemandem. Deswegen immer positiv denken, auch wenn es nicht einfach ist. Fallen wir durch die Prüfung, schreiben wir sie eben noch einmal. Stichwort zweite Chance! Man sollte sich zudem nicht über das Bestehen einer Prüfung definieren.

Ruhig bleiben
Sollten dennoch einmal die richtigen Worte in der mündlichen oder der schriftlichen Prüfung fehlen, dann heißt es ruhig zu bleiben. Bei einer schriftlichen Klausur können erst andere Fragen beantwortet werden, bevor man sich denen stellt, für die die Antworten verloren gegangen sind. Falls Sie die Frage des Prüfers vor lauter Aufregung vergessen haben, dann fragen Sie einfach noch einmal nach. Besser, als auf gut Glück zu antworten.

Alleinsein? Ja!
Häufig trifft man vor der Prüfung auf Kollegen, die versuchen, in letzter Minute noch Wissen zu konsumieren oder gar mit diesem zu prahlen. Dabei wird man selbst auf die Probe gestellt und leicht in Panik versetzt, sollte es etwas geben, was man nicht gelernt hat. Meiden Sie deswegen solche Menschen vor der Prüfung. So wird Ihre Angst nicht unnötig angestachelt.

Wenn alles nichts hilft
Wenn die Angst trotz allem so groß ist, dass man regelrecht in Panik gerät, dann kann man auch therapeutische Hilfe beanspruchen. Dazu kann man sich an die Universitäten wenden, die entweder selbst Kurse anbieten oder einen weiterleiten. Eine psychotherapeutische Beratungsstelle gibt es auch an der Universität in Bamberg. Diese befindet sich im Schwanenhaus in der Austraße (Anmeldezeit: Dienstag 11-12 Uhr; Donnerstag 14-15 Uhr). Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro.
 
 
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