Juhu, endlich Student!

Endlich Student! Das denken sich einige. Beginnen wir damit, die Einführungen zu verpassen und stattdessen feiern zu gehen? – Nein!
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Studenten
Am Anfang ist es vor allem neu und verwirrend. So viele Kurse, kein Plan von Pflichtveranstaltungen und nötigen Utensilien. Dennoch kann man das Beste aus dem Studienbeginn machen. Wir haben ein paar Tipps für die ersten Tage und Wochen an der Uni. Schwänzen steht jedoch nicht auf dem Plan.

Erstsemestereinführungstage
Meist eine Woche vor dem aktuellen Semesterbeginn finden die sogenannten Einführungstage statt. Dort werden allen Studienanfängern wichtige Informationen rund um ihr Fach mitgeteilt. Deswegen solltet ihr unbedingt daran teilnehmen. Es wird euch nicht nur gesagt, wie man den Stundenplan erstellen muss, sondern auch welche Pflichtveranstaltungen ihr belegen müsst und wie sich euer Studium zusammensetzt. Außerdem lernt man schon hier die ersten netten Kommilitonen kennen.
Die einzelnen Module, aus denen sich das Studium zusammensetzt, könnt ihr im Modulhandbuch eures Studiengangs nachlesen. Dennoch ist es ganz gut erklärt zu bekommen, wie man als Bamberger Student seinen Stundenplan mit Univis selbst zusammenstellt und wie die Prüfungsanmeldung in FlexNow funktioniert.

Der Stundenplan
Und schon sind wir bei einem weiteren Punkt: den Stundenplan kann man an der Bamberger Uni in der Regel selbst zusammenstellen. Natürlich gibt es einige Veranstaltungen, die Pflicht sind. Dennoch ist man meist in der Stundenanzahl am Tag und in der Woche relativ flexibel.
Damit ihr euch nicht zu viel Arbeit aufladet, solltet ihr auf die Empfehlung der Tutoren während der Einführungen vertrauen. Diese richtet sich meist nach der ECTS-Anzahl. Das ist die Punkteanzahl, die ihr durch das Besuchen (und das erfolgreiche Bestehen der Prüfung) der ausgewählten Lehrveranstaltungen bekommt.
Berechnet auch immer einen Wechsel der Universitätsgebäude ein. Da Bamberg nicht nur einen zentralen Campus hat, sondern die Gebäude über die Stadt verteilt sind, kann es gerade im Winter sein, dass ihr mit dem Bus fahren müsst.

Der Studentenausweis
Einer der wichtigsten Utensilien während des Studiums, ihn solltet ihr immer dabei haben. Der Studentenausweis fungiert in Bamberg nicht nur als Bibliotheksausweis. Die Karte könnt ihr auch mit Geld aufladen und dann kopieren oder in der Mensa essen gehen. Scannen könnt ihr ebenfalls mit dem Ausweis – auch wenn das Scannen kostenlos ist, muss etwas Geld auf der Karte sein, ansonsten funktioniert es nicht.
Außerdem ist der Studentenausweis auch das Semesterticket, beispielsweise für die Stadtbusse. Bevor ihr den Ausweis erwenden könnt, solltet ihr ihn validieren. Dabei wird das Datum des letzten Semestertages auf die Karte gedruckt. Jedes Semester müsst ihr diese Validierung wiederholen (nur möglich, wenn ihr euch für das nächste Semester rückgemeldet habt).

Die Bibliotheken
Die Uni Bamberg hat fünf Teilbibliotheken, dazu kommt noch die ERBA-Bibliothek. Auch die Staatsbibliothek werdet ihr ab und zu brauchen.
Um sich hier zurechtzufinden und erklärt zu bekommen, wie man Bücher recherchiert und bestellt, solltet (oder müsst) ihr eine Einführungsveranstaltung der Bibliothek besuchen.

Was muss man in die Uni mitnehmen?
Stifte und ein Notizblock sind Pflicht, auch bei den Einführungstagen. Euren Studentenausweis solltet ihr sowieso immer parat haben, sowie Münzen, um eventuell in der Bibliothek die Schließfächer nutzen zu können.
Spätestens in der zweiten oder dritten Semesterwoche werdet ihr feststellen, dass nichts ohne das passende Skript geht. Dieses findet ihr meist vor der Veranstaltung online, genauer gesagt im VC. Am besten, ihr druckt es aus oder nehmt euren Laptop mit in die Vorlesung, um euch an gegebenen Stellen Notizen machen zu können. Wasser und Essen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
 
 
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