Berufswelt

Karriere in der Holzwirtschaft

In der wachsenden Branche der Holzwirtschaft gibt es kaufmännische, technische und sogar internationale Karrierechancen.
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Rund um das natürliche Produkt Holz stehen Auszubildenden tolle, zukunftsfähige Berufe offen.  Foto: tdx/GD Holz e.V.
Rund um das natürliche Produkt Holz stehen Auszubildenden tolle, zukunftsfähige Berufe offen. Foto: tdx/GD Holz e.V.
Die Wahl der bestmöglichen Ausbildung ist für Schulabgänger von zukunftsweisender Bedeutung. Hier kann der Holzfachhandel mit spannenden Berufsfeldern, tollen Karrierechancen und einem großen Bedarf an Nachwuchskräften überzeugen. Bewerbern stehen Ausbildungswege im kaufmännischen Bereich, in Logistik und Handwerk offen. Attraktives Arbeitsumfeld, berufliche Sicherheit, Karrierechancen und gute Verdienstmöglichkeiten - diese Erwartungen haben Auszubildende an ihren Lehrbetrieb. Hier kann die zukunftsträchtige Holzwirtschaft punkten.


Wirtschaftlich stark

Nach Angaben des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) sind in den rund 900 Mitgliedsbetrieben aktuell etwa 30 000 Mitarbeiter beschäftigt.
Der deutsche Holzhandel zählt seit Jahrzehnten zu den wirtschaftlich starken Branchen, denn die Nachfrage nach hochwertigen Holzprodukten ist dauerhaft hoch.
Auch für die Zukunft ist der Holzfachhandel aufgrund kontinuierlicher Produktinnovationen sowie effizienter Vertriebsstrukturen gut aufgestellt. Das Interessante für Schulabsolventen: Die Branche bietet sowohl wirtschaftliche als auch technische Ausbildungswege.
Kaufleute im Groß- und Außenhandel mit Schwerpunkt Großhandel haben im Tagesgeschäft viel Kundenkontakt, beispielsweise zu Handwerkern oder zu anderen holzverarbeitenden Unternehmen.


International im Geschäft

Setzt man als Kaufmann oder -frau im Groß- und Außenhandel auf den Schwerpunkt Außenhandel, hat man darüber hinaus mit internationalen Kunden zu tun, verfolgt das Geschehen auf den Weltmärkten und sorgt für die Sicherstellung der Warenströme im Unternehmen.
Im direkten Kundenkontakt stehen ebenfalls Kaufleute im Einzelhandel. Diese verkaufen die Ware an den Endverbraucher. Hier stehen die Kundenwünsche in Verbindung mit einer kompetenten und individuellen Verkaufsberatung im Vordergrund.
Wem Logistik und Zusammenstellung der Ware mehr liegen, der eignet sich für die Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachkraft für Lagerlogistik. Auch hier steht der persönliche Kontakt mit Kunden und Lieferanten meist im Mittelpunkt.
Wer Interesse an der modernen maschinellen Bearbeitung von Holz hat, dem bietet eine Ausbildung als Holzbearbeitungsmechaniker alle Möglichkeiten. Hierbei wird das bereits gesägte Holz zu verschiedenen Produkten im Werk weiterverarbeitet. Dabei entstehen zum Beispiel Terrassendielen, Profilleisten und Fassadenbekleidungen. Benötigt wird Interesse und Verständnis von modernen Maschinen und Anlagen sowie Freude am Umgang mit dem Werkstoff Holz.


Optimale Karrierevoraussetzungen

Durch meist mittelständische Strukturen der holzwirtschaftlichen Betriebe ist es möglich, im Unternehmen schnell Verantwortung zu übernehmen. "Die Holzbranche ist überschaubar und gut vernetzt. So finden junge Leute optimale Voraussetzungen, um Karriere zu machen. Mitarbeitern, die Engagement, Motivation und Fleiß zeigen, bieten sich im Holzfachhandel große Chancen", sagt Anja Nitsche, Sprecherin des GD Holz. "Darüber hinaus sorgen kontinuierliche Produktinnovationen sowie der stetige Wandel der Branche für Abwechslung während der Ausbildung." tdx
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