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Advent

Herkunft, Name, Kranz: Das solltest du über den Advent wissen

Für viele Menschen ist es die schönste Zeit im Jahr: der Advent. Aber was steckt hinter der Adventszeit, woher kommt die vorweihnachtliche Tradition?
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Je nach Geschmack kann man seinen Kranz mit Sternen, Kugeln, Äpfelchen oder einem Schneemann dekorieren. Foto: Melanie Ebert
Je nach Geschmack kann man seinen Kranz mit Sternen, Kugeln, Äpfelchen oder einem Schneemann dekorieren. Foto: Melanie Ebert
Viele Menschen lieben das Plätzchenessen, die Weihnachtsmärkte und die besondere Stimmung. Aber was steckt eigentlich hinter der Adventszeit? Hier bekommst du Schlaumeier-Wissen:

Was bedeutet das Wort Advent?

Der Begriff Advent stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt so viel wie Ankunft. Das hat mit der Religion des Christentums zu tun. Christen feiern am 24. Dezember, also Heiligabend, und an den Weihnachtstagen danach die Geburt von Jesus Christus. Nach ihrem Glauben ist er der Sohn Gottes, der vor rund 2000 Jahren zu ihnen auf die Erde gekommen ist. Auf seine Ankunft bereiten sie sich im Advent vor. Einige glauben auch, dass Jesus noch einmal auf die Erde kommt.

Warum gibt es genau vier Advents-Sonntage?

In vielen Familien steht in der Adventszeit ein Kranz mit vier Kerzen auf dem Tisch. An jedem Adventssonntag wird eine angezündet. Dass es genau vier Sonntage sind, haben mächtige Kirchenmänner vor einigen hundert Jahren festgelegt. Eine Weile konnten sie sich nicht recht einigen, und es gab sogar sechs Advents-Sonntage. Einige Gläubige der verschiedenen christlichen Kirchen sind bei diesen sechs Sonntagen geblieben, aber die meisten entschieden sich schließlich für vier Sonntage.

Wer hatte die Idee mit dem Adventskranz?

Ganz genau weiß man das nicht. Aber viele Fachleute sagen, dass die Idee von Johann Hinrich Wichern stammt. Er leitete vor rund 150 Jahren ein Kinderheim in Hamburg. Dort hängte er zum Adventsanfang einen Kranz mit vier dicken, weißen Kerzen und vielen dünnen, roten Kerzen auf. Jeden Tag im Advent zündete er eine weitere rote Kerze an, nur an den Sonntagen war es eine weiße Kerze. So konnten die Kinder genau sehen, wie viel Zeit schon vergangen war - und wie viele Tage sie noch bis Heiligabend warten mussten.
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