Graz
Stress

Gefahr vor Burn-Out: Jeder Dritte ist betroffen!

Eine aktuelle Studie zeigt: 85 Prozent der Bürger fühlen sich durch Job, Geld und Familie gestresst. Nicht selten kommt es dadurch zu Verdauungsproblemen.
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Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Stress die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Foto: Oliver Berg/dpa
Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Stress die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Foto: Oliver Berg/dpa
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Stress als die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts und diese Gefahr ist allgegenwärtig, ob man nun selbst unter Strom steht, oder enge Bezugspersonen betroffen sind. Eine aktuelle Umfrage des Institut Allergosan in Kooperation mit Marketagent.com (1.000 Teilnehmer) gibt Aufschluss über das Stresslevel der deutschen Bevölkerung und zeigt, was uns stresst und welche Folgen dies für unsere Gesundheit hat.

Ich bin so gestresst, hört man täglich von Kollegen, Familie oder Freunden wird diese Floskel nur als Ausrede verwendet? Keineswegs, wie eine aktuelle Umfrage des Institut Allergosan klar zeigt: Mehr als 8 von 10 Deutschen (85 Prozent) fühlen sich zumindest hin und wieder gestresst, bei 40,4 Prozent der Befragten steht Stress sogar häufig oder (fast) dauerhaft auf der Tagesordnung. Diese Dauerbelastung führt dazu, dass 38,7 Prozent sich selbst beziehungsweise 34,1 Prozent die engste Bezugsperson als gefährdet sehen, an einem Burn-Out zu erkranken.

Job (34,8 Prozent), Finanzen (19,5 Prozent), der eigene Gesundheitszustand (15,6 Prozent) und die Familie beziehungsweise Beziehung (15,5 Prozent) sind für die Befragten die Hauptgründe für Stress, wobei sich Männer eher vom Job stressen lassen (41,4 Prozent) und Frauen von Familie beziehungsweise Beziehung mehr gefordert werden (18,5 Prozent).


Jeder Dritte leidet an Verdauungsproblemen

Stress zeigt sich (sehr) häufig in unterschiedlichen körperlichen Beschwerden: Müdigkeit und Schlappheit, Ein- und Durchschlafprobleme, Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich und schlechte Laune sind die häufigsten Anzeichen für Stress. Auch Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung (31,7 Prozent) oder Magenbeschwerden (31,9 Prozent) sind für jeden Dritten stressige Begleiter.

Probleme des Verdauungstrakts können durch veränderte Ernährungsgewohnheiten aufgrund von Stress begünstigt beziehungsweise verstärkt werden: 47,1 Prozent greifen (sehr) häufig vermehrt zu Süßem; Koffein in Form von Kaffee, Energy Drinks und Cola wird von 41,5 Prozent öfters konsumiert, ebenso wie Fast-Food / Fertiggerichte (31,5 Prozent) und Zigaretten (32 Prozent). Fast jeder Zweite isst außerdem unter Stress (sehr) häufig zu unregelmäßigen Zeiten (47,6 Prozent), viele müssen ihr Essen schnell verspeisen (40 Prozent), leiden unter Heißhunger-Attacken (37,7 Prozent) oder lassen Mahlzeiten aufgrund des Zeitmangels ganz aus (27,7 Prozent).


Stress und ungesunde Lebensmittel stellen Gesundheit vor Herausforderungen

Der hohe Stresspegel und auch der vermehrte Konsum von ungesunden Lebensmitteln stellen den Darm unsere Gesundheitszentrale vor große Herausforderungen: Unser Darm ist nicht nur für die Verdauung verantwortlich, sondern auch Sitz unseres Immunsystems und Produktionsstätte vieler wichtiger Hormone, weiß Darmexpertin Mag. Anita Frauwallner, Institut Allergosan. Eine zentrale Rolle spielen dabei Billionen nützlicher Darmbakterien doch genau diese leiden massiv unter Stress und zuckerreicher Ernährung. Stress lässt wichtige Darmbakterien in großer Zahl absterben. In Folge wird die Darmschleimhaut dünner, Entzündungen werden verstärkt, der Darm wird durchlässig für Toxine und Krankheitserreger, erklärt Frauwallner. Durch die schlechte Ernährung wird auch die Vermehrung der ohnehin schon reduzierten hilfreichen Darmbakterien eingeschränkt. Zucker bildet die Grundlage für das Wachstum von unerwünschten Fäulnisbakterien und die Belastung der Leber durch den daraus entstehenden Alkohol.

Wenn es dem Darm, beziehungsweise den Darmbakterien, schlecht geht, schlägt sich das auch auf unser Gehirn nieder, wie zahlreiche klinische Studien mittlerweile eindeutig belegen. Eine gestörte Darmflora ist für viele Krankheiten unserer Nervenzentrale ein Risikofaktor, etwa für Depressionen, Demenz oder sogar Multiple Sklerose. Diese Verbindung zwischen Bauch und Brain, die Darm-Hirn-Achse, kennen zumindest 28,2 Prozent der Deutschen, doch nur 5,4 Gesundheit sind sich der Bedeutung für die psychische Gesundheit wirklich bewusst.


Seinem Bauchgefühl vertrauen

Stress? Tun Sie was dagegen! Viele stimmen jedoch der Aussage zu, dass Stress negative Auswirkungen auf die Verdauung (83,7 Prozent) beziehungsweise auf die Darmgesundheit (81 Prozent) hat, und dass ein gesunder Darm dazu beiträgt, Stress besser zu verkraften (76,4 Prozent). Neben ausgewogener, ballaststoffreicher Ernährung kann vor allem mit der Zufuhr von lebenden, nützlichen Darmbakterien positiv auf die Darmgesundheit eingewirkt werden. Mag. Anita Frauwallner: Wichtig ist, darauf zu achten, dass die in einem Produkt vereinten Bakterien-stämme bestmöglich aufeinander abgestimmt und in klinischen Studien erfolgreich geprüft wurden. Darauf legen wir für OMNi-BiOTiC® den größten Wert.

Vielfach lassen sich Maßnahmen zur Stressreduktion nur schwer in die Praxis umsetzen, weil schlicht und einfach die Zeit dafür fehlt. Was aber jeder für sich tun kann, ist, seinem Bauchgefühl zu vertrauen, und den Darm mit omnibiotischen Bakterien zu unterstützen.
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