Beeren

Sommerzeit ist Beerenzeit

Von Erdbeeren im April bis Preiselbeeren im Oktober: Beeren sind leckere Früchte für die schlanke Linie und lassen sich vielfältig verwenden.
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Lecker und gesund: Beerenfrüchte können ohne schlechtes Gewissen auch regelmäßig gegessen werden. Foto: whitestorm - Fotolia/Nestlé Ernährungsstudio
Lecker und gesund: Beerenfrüchte können ohne schlechtes Gewissen auch regelmäßig gegessen werden. Foto: whitestorm - Fotolia/Nestlé Ernährungsstudio
Erdbeeren läuten die Beerenzeit ein und sind hierzulande meist ab April aus dem Freilandanbau erhältlich. Preiselbeeren schließen die Beerenzeit ab, die bis in den Oktober hinein andauern kann. Saisonale und vom heimischen Feld oder Strauch geerntete Beerenfrüchte sind besonders aromatisch und enthalten wichtige Inhaltsstoffe. Zudem haben Beeren, im Vergleich zu anderen Obstsorten, meist einen niedrigen Kaloriengehalt. Deshalb können sie ohne schlechtes Gewissen auch regelmäßig gegessen werden.


Gesunde Delikatesse für Figurbewusste

"Ausgenommen von Weintrauben und Brombeeren enthalten Beeren durchschnittlich weniger als 40 kcal Energie pro 100 Gramm", betont Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Die kleinen aromatischen Früchte sind aber nicht nur kalorienarm, sie schmecken auch gut und enthalten meist viele Ballaststoffe. Ernährungswissenschaftler und Mediziner empfehlen, 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag aufzunehmen. So liefert beispielsweise eine Portion schwarze Johannisbeeren etwa 8,5 Gramm Ballaststoffe pro 125 Gramm Früchte. Neben Beeren enthalten aber auch andere Obstarten sowie Gemüse und Vollkornprodukte reichlich Ballaststoffe.


Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe

Zusätzlich zu den Ballaststoffen bietet Beerenobst das lebensnotwendige Vitamin C in hohen Mengen, welches wichtig für den Zellschutz ist. Außerdem trägt Vitamin C zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und erhöht die Eisenaufnahme. Beerenfrüchte liefern darüber hinaus gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. "Diese natürlichen Inhaltsstoffe der Beeren geben ihnen ihre typische Farbe. Die Pflanze bildet sie aber auch, um sich selbst vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Vor allem Polyphenole stellen in Beerenfrüchten einen wichtigen Vertreter für sekundäre Pflanzenstoffe dar", so Dr. Annette Neubert.


Vielseitiges Essvergnügen

An heißen Sommertagen schmecken Beeren herrlich erfrischend. Sie eignen sich pur als leichte Zwischenmahlzeit oder als Dessert. Auch im Müsli sind sie ein Genuss, zum Beispiel kombiniert mit Getreideflocken und fettarmer Milch. Beerenfrüchte sind vielseitig - sie lassen sich zu Saft, Mus, Kompott oder roter Grütze verarbeiten und als Fruchtcocktail oder Milchmixgetränk servieren. Sogar für einen Salat eignen sich Beeren ideal.


Beerenfrüchte lagern

Frisch schmecken Beerenfrüchte am besten. Unversehrte Früchte halten sich dennoch bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Dazu werden die ungewaschenen Beeren in perforierte Beutel oder Kunststoff-Behälter verpackt oder in einer abgedeckten Schüssel gelagert.
Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter www.ernaehrungsstudio.nestle.de.
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