Ammoniakhaltiges Reinigungsmittel hilft bei stark verschmutzen Gartenmöbeln aus Kunststoff. Bei ganz hartnäckigem Dreck sollte man den Reiniger konzentriert ohne Wasser direkt auftragen und einwirken lassen. Matter Kunststoff lässt sich danach mit einer Autopolitur behandeln. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Zur normalen Reinigung reicht Wasser mit Seife, Allzweckreiniger oder Spülmittel.


Keine Scheuerschwämme bei Kunststoff

Wichtig ist bei Gartenmöbeln aus Kunststoff: Man sollte keine lösungsmittelhaltigen Reinigungsprodukte verwenden, da diese das Material anlösen können oder dafür sorgen, dass glänzende Oberflächen matt werden. Außerdem besser keine Scheuermilch und Scheuerschwämme nutzen, da diese Kratzer hinterlassen können. Letzteres kann auch bei Möbeln aus Metall geschehen. Sonst werden sie wie Produkte aus Kunststoff behandelt - und anschließend direkt gut trockengerieben.


Holzmöbel regelmäßig nachölen

Gartenmöbel aus Holz reinigt in Wasser aufgelöste Kernseife gut. Am besten mit einer Bürste in Richtung der Maserung schrubben und anschließend gut abspülen sowie trockenwischen. Bei geöltem Harzholz wie Teak oder Robinie kann es sein, dass sich beim Waschen die Holzfasern aufstellen.
Dann wird die Oberfläche am besten mit einem feinen Schmirgelpapier geglättet. Diese so behandelten Holzarten nach dem Waschen bzw. Abschleifen am besten immer nachölen. Dies darf nicht bei schmutzigen Möbeln geschehen, denn das Ölen führt dazu, dass Schmutzpartikel das Holz dunkelgrau einfärben.
Stücke mit unbehandelten Naturgeflechten wie Peddigrohr und Rattan am besten mit einer trockenen Bürste reinigen und dann feucht, aber nicht nass abwischen. Lasierte, geölte und lackierte Naturgeflechte sowie Kunststoffgeflechte lassen sich am besten mit einer Reinigungslösung mit Kernseife säubern. dpa-mag