Das ändert sich beim Roaming

Im kommenden Jahr werden wohl die Ab Roamingkosten für mobiles Surfen und Telefonieren innerhalb der Europäischen Union abgeschafft. Vorher kommen jedoch einige Änderungen auf die Verbraucher zu.
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Telefonieren im Ausland
Bevor die Roaminggebühren im kommenden Jahr innerhalb der EU wohl entfallen, ändert sich noch einiges für die Verbraucher.
Dass für Telefonate und den Zugang zum Internaet per Smartphone zusätzliche Gebühren anfallen, wird in der Europäischen Union im kommenden Jahr Geschichte sein. Bevor es jedoch so weit ist, wird sich nochmal einiges ändern. Ab dem 30. April gelten nämlich neue Gebührenobergrenzen.

Die neuen Obergrenzen
Ab dem 30. April dürfen Mobilfunkanbieter nur noch geringe Aufschläge für Telefonie oder Internetnutzung im ausland verlangen. Diese neuen Obergrenzen gestalten sich wie folgt: höchstens 6 Cent / Minute für Anrufe, 2 Cent / SMS und 6 Cent / Megabyte. Als Angerufener kann das Gespräch maximal 1,2 Cent pro Minute kosten. Die neue Obergrenze für den Inlandspreis mit Aufschlägen für Roaming darf nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise von 23 Cent pro Minute für getätigte Anrufe, 7 Cent für eine SMS und 24 Cent für jedes Verbrauchte Megabyte an Datenvolumen.

Für Flatratekunden gestaltet sich das Roaming derzeit noch anders. Es gibt keine gesetzliche Regelung bezüglich des Roaming bei Flatrateverträgen. Anbieter können demnach nur die Aufschläge berechnen oder aber auch in ihren Geschäftsbedingungen aufführen, dass die Flatratetariofe nur innerhalb Deutschlands gelten. In diesem Fall würden Telefonate im Ausland pro Minute abgerechnet. Manche Anbieter haben aber bereits Auslandskontingente in ihre Flatrateangebote eingefügt. Vor einer Reise sollte man sich daher bei seinem Anbieter informieren.

Das Ende der Roaminggebühren
Derzeit scheint es so, dass am 15. Juni kommenden Jahres die Roaminggebühren komplett entfallen, falls die Mobilfunkunternehmen nicht noch Ausnahmeregeln bei der Europäischen Union heaushandeln. Dass Wegfallen der Auslandsgebühren sorgt aber nicht dafür, dass man SIM-Karten mit billigeren Tarifen aus dem Ausland auch zu gleichen Konditionen zu Hause nutzen kann. Ab einer gewissen Menge an verbrauchten Daten oder getätigten Anrufen dürfen die Anbieter in diesem Fall Aufschläge verlangen. Anrufe aus Deutschland in einen EU-Mitgliedsstaat werden durch die neue Regelung ebenfalls nicht kostenlos.
 
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