Ernährung

Nahrungsergänzung für stillende Mütter ist oft überdosiert

Nahrungsergänzungsmittel liegen mit ihren Inhaltsstoffen, wie Selen oder Zink oft weit über den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung.
Achtung bei Nahrungsergänzungsmittel für stillende Mütter. Symbolfoto: Patrick Pleul, dpa
 
von DPA
Nahrungsergänzungsmittel für stillende Mütter sind häufig überdosiert. Einige Produkte liegen mit ihren Inhaltsstoffen weit über den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, unter anderem bei Selen, Zink oder Folsäure. Das hat die Verbraucherzentrale Hamburg in einem Test von 14 Kombimitteln herausgefunden. Häufig richten sich die Tabletten sowohl an Schwangere als auch an Stillende - und das, obwohl in diesen Lebensphasen ein ganz unterschiedlicher Nährstoffbedarf besteht.

Die Vielfalt an Nahrungsergänzungsmitteln erschwere Frauen den Überblick. Orientierung zu Inhaltsstoffen und Nutzen fänden sich lediglich auf der Verpackung oder auf Internetseiten, mit teils widersprüchlichen Angaben. Wer sich abwechslungsreich ernährt, kann laut Verbraucherzentrale in der Regel auf Zusatzpräparate verzichten.

Einen weiteren Artikel über "Den Wunsch und der Wirklichkeit vom stillen" finden Sie hier

zum Thema "Gesundheit"

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