Wir heiraten

Trend zu Prinzessinnenkleidern

Der Vintage-Stil, ausladende Prinzessinnenkleider und pastellfarbene Unterkleider sind momentan bei Bräuten heiß begehrt.
Artikel einbetten Artikel drucken
Wer ein romantisches Kleid wählt, darf auf den langen Schleier nicht verzichten - hier ein Beispiel von Lilly.  Foto: Lilly
Wer ein romantisches Kleid wählt, darf auf den langen Schleier nicht verzichten - hier ein Beispiel von Lilly. Foto: Lilly
+3 Bilder
Hochzeitskleider im Vintage-Stil sind beliebt. "Sie greifen die 20er bis 70er Jahre auf und verkörpern den Hippie-Look", erklärt Stilberaterin Nadine Wittig. Diese Kleider zeichnen sich durch eine schmale, fließende Form aus. Sie seien mehr denn je mit reichlich feiner französischer und belgischer Spitze gearbeitet, sagt Nancy Weitzel, Geschäftsführerin von Forever Brautmoden.
Auch die Opulenz ist zurück: Viele Bräute tragen wieder ausladende Roben. "Wir werden sehr viele Prinzessinnenkleider sehen mit weit ausgestellten Röcken", erklärt Weitzel. Anders als noch vor ein paar Jahren seien sie jedoch nicht mehr mit Pailletten, sondern mit Spitze besetzt. Wer sich für solch ein Kleid im romantischen Stil entscheidet, dürfe auf keinen Fall auf den Schleier verzichten - und auch nicht auf die Schleppe. "Sie ist gern um die zwei Meter lang."


Freizügig am Rücken

Neu ist auch, dass das Oberteil zunehmend hoch geschlossen endet. "Über der Brust werden so genannte hautfarbene See-Through-Teile eingesetzt, die den Anschein erwecken, durchsichtig zu sein", erklärt Stilberaterin Wittig. Und Weitzel fügt hinzu: "Auf die Einsätze wird gerne Spitze aufgesetzt, was dann so aussieht, als würde sie direkt auf den Schultern oder dem Dekolleté liegen." Am Rücken wird es freizügiger: "Raffinierte, mitunter sehr tiefe Wasserfallausschnitte oder transparente, mit Spitze besetzte Einsätze machen ihn zum sexy Hingucker", erklärt Wittig.


Pastellfarbene Unterkleider

Auch farblich hat die Stilberaterin eine Neuerung ausgemacht: "Das Unterkleid ist in zarten Pastelltönen gehalten, darüber wird ein transparentes Spitzenkleid getragen", beschreibt sie den neuen Trend. Bei der kirchlichen Trauung werde die Kombination getragen, bei der Feier danach könne das Überkleid dann weggelassen werden.
Ähnlich funktioniert der Light-Gold-Effekt. "Das Kleid ist etwas dunkler gehalten, etwa in einem hellen Taupe, und mit strahlend weißer Spitze übersät, die optisch hervorsteht", beschreibt Weitzel. Vor allem Frauen mit hellem Teint könnten solche Variationen gut tragen. Wer es klassisch möchte, greift zu Kleidern in Elfenbein. dpa-mag
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare