Traumhochzeit planen

Die Wahl des Fotografen

Bei der Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen sollten Sie auf einige Dinge achten und sich im Vorfeld überlegen, welches Shooting Sie bevorzugen.
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Beim Hochzeitsshooting sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.  Fotos: Tatjana Geinitz
Beim Hochzeitsshooting sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Fotos: Tatjana Geinitz
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Den schönsten Tag im Leben bildlich festhalten - wer möchte das nicht? Doch das Angebot an Hochzeitsfotografen ist riesig. Auf was kommt es also bei der Wahl des Fotografen an? Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass der Stil des Fotografen einem zusagt. Das Internet erweist sich hier als hervorragendes Medium: Bilder auf der Homepage oder in den sozialen Netzwerken geben einen ersten Eindruck.


Arbeitsstunden dem Budget anpassen

Ist der Favorit gefunden, werden Angebote eingeholt, um zu sehen, was der Fotograf alles bietet und ob er überhaupt ins Budget passt. Nicht gleich aufgeben, falls der Wunschfotograf zu teuer ist. Eine Möglichkeit ist es, die Arbeitsstunden zu verringern und von diesem Fotografen z. B. nur die Trauung und das Hochzeitsshooting begleiten zu lassen, rät Fotografin Tatjana Geinitz. Sie nennt einen Anhaltspunkt: Die klassische Hochzeitsreportage über vier Stunden liegt bei ca. 550 bis 850 Euro.


Bildrechte klären

Feedback im Internet kann hilfreich sein, jedoch sollten sich die Interessierten nicht scheuen, mit ehemaligen Brautpaaren des Fotografen in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen. Geklärt werden sollte, ob einfach Bilder als Werbung für den Fotografen zweckentfremdet werden dürfen - Firmenlogo auf jedem Bild, Veröffentlichung nur unter Nennung des Fotografen und Veröffentlichung von Bildern seitens des Fotografens ohne Einverständniserklärung der Fotografierten sind hier Beispiele aus der Praxis. Geinitz rät, in einem Vorgespräch diese Punkte abzuklären. Dabei stellt sich gleich heraus, ob die Chemie stimmt und die Vorstellungen die gleichen sind.


After-Wedding-Shootings

Hochzeits-Erfahrene wissen, wie eng getaktet der Tag ist. Und wie verloren die Gäste wirken, wenn das Brautpaar samt Familie zum Shooting aufbricht und stundenlang verschwunden ist.
Viele Paare setzen daher auf so genannte After-Wedding-Shootings. Wie der Name schon sagt, werden diese nach dem großen Tag gemacht. "Es bleibt mehr Zeit, um auf das Paar einzugehen, verschiedene Sachen auszuprobieren, bei der Wunschlocation zu fotografieren", erklärt Tatjana Geinitz,. So gibt's am Festtag weniger Stress und die Angst schwindet, dass das Kleid den Rest des Tages grasgrün schimmert. Dafür bleibt mehr Zeit, um die Bildgestaltung zu beeinflussen. Die großen Momente am Tag X sollten natürlich trotzdem professionell begleitet werden, das garantiert Authentizität. Viele Fotografen bieten daher eine Mischung aus beiden an.
Sarah Jaeger
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