Zechkumpan brutal verprügelt
08.02.10
Urteil Ein 26-jähriger Aussiedler muss für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis, weil er seinen Bekannten im Rausch krankenhausreif geschlagen hatte. Den Vorwurf des versuchten Totschlags hielt die Staatsanwaltschaft nicht aufrecht.
Alkohol benebelt bekanntermaßen die Sinne – bei einem 26-jährigen Aussiedler aus Coburg brannten gar bei 2,29 Promille alle Sicherungen durch. Erst schlug er mit der Faust auf seinen Zechkumpanen ein, später dann mit einem Porzellanteller auf den Kopf und mit einem Holzbein auf den Oberarm. Das Opfer der Gewalt musste danach zehn Tage stationär behandelt werden.
Wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilte ihn die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Coburg gestern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Außerdem ordneten die Richter eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an.
In ihrer Anklage ging Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein anfangs noch von versuchtem Totschlag aus. Indiz war, dass der Täter gegenüber dem schwer Verletzten geäußert haben soll, er werde ihn tot schlagen. Diesen Vorwurf hielt Haderlein ihn ihrem Plädoyer jedoch nicht mehr aufrecht.
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"In ihrer Anklage ging Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein anfangs noch von versuchtem Totschlag aus. Indiz war, dass der Täter gegenüber dem schwer Verletzten geäußert haben soll, er werde ihn tot schlagen. Diesen Vorwurf hielt Haderlein ihn ihrem Plädoyer jedoch nicht mehr aufrecht. "
Und warum? Hat sie selbst Angst bekommen? Oder wollte sie einen Migrantenbonus verteilen?
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