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Wahlkampf: Ohne Hiksch geht es auch

29.07.09  

Coburgs Linke Der Bundestagskandidat der Linken im Wahlkreis Coburg-Kronach, Uwe Hiksch, wird im Bundestagswahlkampf des linken Kreisverbands Coburg keine Rolle mehr spielen.

Das Archivfoto zeigt Bundestagskandidat Uwe Hiksch (Mitte) bei der Nominierungsversammlung im Februar. Mit dabei die Kreisvorsitzenden der "Linken": Michael Scheffler für Kronach (links) und René Hähnlein für Coburg (rechts). Foto: Klaus Oelzner
Das Archivfoto zeigt Bundestagskandidat Uwe Hiksch (Mitte) bei der Nominierungsversammlung im Februar. Mit dabei die Kreisvorsitzenden der "Linken": Michael Scheffler für Kronach (links) und René Hähnlein für Coburg (rechts). Foto: Klaus Oelzner

Die Trennung des Kreisverbands vom Bundestagskandidaten teilte der Kreisvorsitzende René Hähnlein nach dem Wahlkampfauftakt der Linken in Dörfles-Esbach mit. Die anwesenden Mitglieder des Kreisverbands hätten sich auf eine reine Zweitstimmenkampagne verständigt. Hiksch werde von der Internetplattform des Coburger Linken-Verbands gänzlich verschwinden, erklärte Hähnlein. Der Kreisverband, der innerhalb eines Jahres von 20 auf 70 Mitglieder angewachsen sei, stelle, so Hähnlein, „für Sektierer und Trotzkisten ein schlimmes Übel dar. Ihnen fehlen schlicht die Mehrheiten.“

Im Marxistischen Forum

Uwe Hiksch fiel bei vielen Linken in Ungnade, weil er nach der Schilderung eines Berliner Hartz-IV-Empfängers eine ganz linke Tour zur personellen Ausstattung eines Naturfreundehauses bei Oberstdorf angewandt hatte und sich dann ohne Schadensregulierung aus der Affäre zog. Da sich wegen dieser Vorfälle der Coburger Kreisverband der Linken von seinem Bundestagskandidaten distanziert hatte, teilte Tageblatt-Redaktionsleiter Werner Baier nach Abstimmung mit der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Radio EINS und iTV mit, dass Hiksch zum Beispiel vom „Regionentalk“ der Erststimmenkandidaten ausgeschlossen wird. Das Tageblatt sieht auch keinen Grund, Hiksch bei geplanten Kandidatenforen in der Zeitung zu Wort kommen zu lassen, weil die Gefahr besteht, dass er sich als Repräsentant des „Marxistischen Forums“ staatsfeindlich äußert. Im Internet findet sich zum Beispiel dieses Zitat von Uwe Hiksch von der 14. Bundeskonferenz seiner Partei: „Wenn beispielsweise die Diskreditierung der DDR, also des Sozialismus an der Macht, mit dem Ziel betrieben wird, den Sozialismus als vage Utopie zu verstehen, etwa so, wie der Christ darauf verweist, dass nach dem Tode alles gut werden wird, und wie das die SPD seit Jahrzehnten betreibt, dann setzen wir dem die Überzeugung entgegen, dass der Sozialismus erkämpft werden und auch wieder an die Macht kommen kann.“

Entschuldigung für den Zaren aus Coburg

Zur Zeit tourt Hiksch nach einer Mitteilung von Dr. Martina Tiedens, einer seiner Coburger Getreuen, durch Bulgarien, um sich am Wiederaufbau der neuen bulgarischen Linken zu beteiligen. Wie berichtet wird, hat sich Hiksch dort scherzhaft dafür entschuldigt, dass die Coburger Bulgarien einen der ihren als Zaren geschickt hätten…

Dr. Tiedens weist im Übrigen darauf hin, dass nicht alle Linken Coburgs zu Hiksch auf Distanz gegangen seien.

Streit geht weiter

Aus Berlin meldete sich der von Hiksch zum Arbeiten ins Allgäu verführte Ingmar Wengel. Der fühlt sich von Hiksch durch eine im Coburger Tageblatt vom 27. Juli auszugsweise zitierte Stellungnahme öffentlich verleumdet und prüft deswegen juristische Schritte gegen den Bundestagskandidaten der Linken.


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#7 Testpilot schrieb am 30.09.09 06:23   homepage

Ohne Hiksch ging es sogar noch besser, wie das Wahlergebniss in Coburg im Vergleich zu Kronach zeigte. 7,75 % für DIE LINKE Coburg. Meinen Respekt für so viel Rückrat!!!

#6 Topfit schrieb am 31.07.09 08:57   homepage

Wie und von was träumen eigentlich Sie

"Beobachter"?

Ich weiß von was Sie träumen, von einer sozialgerechten, demokratischen Grundordnung, die Ihnen die kapitalistischen Parteien NICHT bieten kann!

#5 Beobachter schrieb am 31.07.09 07:57   homepage

@ Topfit und linke Freunde

 

Hallo Tagträumer, träumen Sie ruhig weiter....

 

Es werden nicht nur viele Jahre ins Land ziehen sondern Jahrzehnte bis Jahrhunderte und die Linke wird die Rolle in Bayern oder Franken spielen, die sie verdient...

...nämlich überhaupt keine.

#4 Topfit schrieb am 30.07.09 19:20   homepage

Guten Tag Herr oder Frau Logiker,

rein informativ halber sollten Sie wissen,

dass es in den vielen nächsten Jahren

sowieso nicht mehr hierzulande ohne

die LINKE geht.

Aber bitte betteln Sie nicht um ein ehren-

wertes Amt bei uns an,

denn auch die LINKE würde hierin

keine Logik erkennen.

#3 Für LINKS schrieb am 30.07.09 08:15   homepage

@Logiker.....

 

Ich frag mich auch, warum Sie diesen Satz nicht verstehen..

Und ich schliesse mich den Vorschlag bezüglich der Nicknamen Änderung von Noch kein Linker an! :-)

#2 noch kein Linker schrieb am 30.07.09 05:51   homepage

Was gibtsn an dem Satz nicht zu verstehen?

 

Das man als Sektierer und Trotzkist kleine Gruppen besser "kontrollieren" kann als große Gruppen ist logisch.

 

ICh empfehle Ihnen dringend einen anderen Nick.

#1 Logiker schrieb am 29.07.09 23:39   homepage

"linke Tour" ist echt gut...

Und:

Der Kreisverband, der innerhalb eines Jahres von 20 auf 70 Mitglieder angewachsen sei, stelle, so Hähnlein, „für Sektierer und Trotzkisten ein schlimmes Übel dar. Ihnen fehlen schlicht die Mehrheiten.“

Was soll denn das heißen? Na ja, Logik war noch nie die Stärke dieser Leute.


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